Weihnachtsfeier bei der Arbeiterwohlfahrt
Viel Solidarität weiter nötig

Bei der Weihnachtsfeier ehrte der AWO-Ortsverband Tirschenreuth treue Mitglieder. Im Bild (von links): Ottilie Grillmeier, AWO-Kreisgeschäftsführerin Angelika Würner, Ilse Schnabl, Bürgermeister Franz Stahl, Marianne Wurm, Liselotte Kulzer, AWO-Ortsvorsitzende Marianne Scheffler und (vorne) Hilde Völkl. Bild: wg
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Tirschenreuth
18.12.2015
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Musik, Gedichte, Lebkuchen und der Nikolaus durften auch bei der Weihnachtsfeier der Arbeiterwohlfahrt nicht fehlen. Im Programm hatte Vorsitzende Marianne Scheffler zudem die Auszeichnung von treuen Mitgliedern für ein "Ehrenamt par excellence".

Bei dem Treffen der AWO im Pfarrzentrum durfte Marianne Scheffler neben den Mitgliedern auch zahlreiche Besucher begrüßen, darunter Gäste aus Albanien und Armenien.

Für die Umrahmung sorgten die Geschwister Julia, Theresa und Stefan Bäuml sowie Klaus König mit der Veeh-Harfe. Heimatdichterin Ruth Würner hatte Geschichten ausgesucht, die zur Adventszeit passten, etwa übers "Christkindlkirwa in unnerer Stood". Außerdem gab es eine große Tombola mit 350 Losen. Die Hauptpreise waren zwei Drei-Tages-Fahrten nach Berlin sowie vier Fahrten nach München.

Chance, sich zu besinnen


"Die Wochen zwischen Weihnachten und dem 6. Januar gelten in unserer Kultur traditionell als Zeit des Übergangs, als Chance, sich zu besinnen, mit dem Alten abzuschließen und sich auf das Neue vorzubereiten - auch wenn das manchem nicht mehr zeitgemäß erscheint," so die AWO-Chefin. Marianne Scheffler wollte nicht weiter darauf eingehen, was die AWO-Mitglieder in den zurückliegenden Monaten erlebt haben: "Eine wahnsinnige Zeit, eine Zeit wie schon lange nicht mehr". Sie sprach dabei von den Hunderttausenden von Flüchtlingen, "sie werden uns noch lange Zeit beschäftigen und noch viel Solidarität und Hilfsbereitschaft abverlangen".

Nikolaus (Rudi Schmidt), der mit seinem Knecht Ruprecht vorbei kam, wusste vom monatlichen Kaffeetrinken der AWO, vom Schlachtschüsselessen, der Fahrt ins Kräuterdorf oder nach Pilsen sowie von den Gymnastik-Tagen. "Nehmt euch auch künftig einander an, wie die AWO es schon immer hat getan", gab der Nikolaus mit auf den weiteren Weg.

Geschenke und Urkunden


Im würdigen Rahmen der Feier durfte Marianne Scheffler dann treue Mitglieder auszeichnen. Neben dem Dank gab es noch Geschenke und Urkunden. "Die AWO ist eine der Speerspitzen beim Thema Asylsuchende und leistet hier Ehrenamt par excellence", lobte Bürgermeister Franz Stahl die Arbeit und der Mitglieder. Seit 25 Jahren bei der AWO ist Hilde Völkl, ihr galt ein besonderer Dank für die Zeit in der sie den Verein durch ihre Mitgliedschaft und Mitarbeit mit getragen hat. Seit 15 Jahren dabei sind: Manfred Häfner, Liselotte Kulzer und Margarete Schiffmann. Seit 10 Jahren Birgit Freundl, Ottilie Grillmeier, Christel Legat, Sieglinde Mager, Monika Müller, Horst Prauschke, Ilse Schnabl und Marianne Wurm.

Pfarrer Georg Flierl bat die Älteren, den Sinn von Weihnachten an die Jugend weiter zu geben. Gerade für die jungen Leute sei es Fest der Geschenke und nicht die Ankunft des Herrn. Pfarrer Ralph Knoblauch hatte ein Gebet in Gedichtform mitgebracht.
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