Zahlreiche Gäste bei Neujahrsempfang der Stadt
Eine „Heimat für Kreative“

Ein Prosit auf 2016 (von links): Bürgermeister Franz Stahl, Martina Nemeckova, Wolfgang Lippert, Peter Gold, Benedikt Bisping und Pavel Nutil.
Vermischtes
Tirschenreuth
08.01.2016
124
0

Franz Stahl gibt sich selbstbewusst. "Tirschenreuth ist das Nonplusultra in der Region", polierte der Bürgermeister das Image der Kreisstadt auf. Dabei sei Kreativität das Markenzeichen des Erfolgs.

Beim Neujahrsempfang der Stadt im Kettelerhaus blickte Franz Stahl selbstbewusst nach vorne. "Der Masterplan für die erfolgreiche Zukunft der Stadt liegt schon auf meinem Schreibtisch", verriet der Bürgermeister. Tirschenreuth als "Heimat für Kreative" steht laut Stahl vor einem unwahrscheinlich dynamischen Entwicklungsprozess. Und Hindernisse betrachtete der Bürgermeister eher als Herausforderungen.

Die Attraktivität der Kreisstadt verdeutlichte Stahl mit den stark gestiegenen Besucherzahlen. Gab es vor 2013 im Jahr nur bis zu zehn Gästeführungen für Gruppen, so konnten 2015 annähernd 200 Besuchergruppen mit circa 2500 Teilnehmern gezählt werden. Als "spektakulär" in seiner Bilanz notiert Stahl auch, dass von 90 Prozent der Bürger die Zukunft der Stadt positiv bewertet wird. Tirschenreuth sei eine Stadt für alle Generationen, vor allem die hohe Rentenkaufkraft lasse aufhorchen.

Die "Hammernachricht 2015" war für Stahl die Entscheidung, dass Tirschenreuth ein Wissenschaftsstandort der Technischen Hochschule Regensburg wird. Dieser Zuschlag sei einer der größten bildungspolitischen Meilensteine für die Stadt. Was 2016 als "kleines Pflänzchen" beginnt, habe eine enorme Strahlkraft. In einigen Jahren würden 150 Studierende in Tirschenreuth sein. Im alten Polizeigebäude in der Hochwartstraße werde der Studiengang "Soziale Arbeit" eingerichtet. Zu den großen Veränderungen in diesem Jahr zählte Stahl den Neubau des Feuerwehrgerätehaus für 4,5 Millionen Euro oder die Sanierung des "Hösl-Areals". Altersgerechte Wohnungen und das Büro des Sozialnetzwerks "Leben+" sollen hier entstehen. Trotz aller Investitionen sei sehr erfreulich, dass die Schulden um 26,4 Prozent gedrückt werden konnten, auch dank der Stabilisierungshilfe des Freistaates. Erfreulich sei, dass das Krankenhaus eine Aufwertung erfahre, annähernd 20 Millionen Euro werden für die medizinische Neuausrichtung des OP-Bereiches und der Notaufnahme finanziert.

In seiner weiteren Rede ging das Stadtoberhaupt auf Tirschenreuth als den starken Wirtschaftsstandort in der nördlichen Oberpfalz ein: 4400 Menschen arbeiten in Tirschenreuth. Musikalisch wurde der Neujahrsempfang von der Jazzcombo der Kreismusikschule unter der Leitung von Vaclav Eichler umrahmt.
Der Masterplan für die erfolgreiche Zukunft der Stadt liegt schon auf meinem Schreibtisch.Bürgermeister Franz Stahl
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.