Zehn Stiftland-Gemeinden erarbeiten Vitalitäts-Check zur Innenentwicklung
Gegen Brachen und Leerstände

Die Vertreter der zehn in der Ikom vereinten Stiftland-Kommunen Tirschenreuth, Mitterteich, Waldsassen, Bärnau, Plößberg, Konnersreuth, Mähring, Neualbenreuth, Leonberg und Pechbrunn freuen sich über die Fertigstellung des Vitalitäts-Checks 2.0. Bild: hfz
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Tirschenreuth
11.06.2016
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Die Potenziale der Innenentwicklung erkennen, um die Vitalität der ländlichen Kommunen zu fördern und die Identität zu erhalten: Der Zweckverband Ikom Stiftland hat dazu die Gelegenheit genutzt und während der noch laufenden Konzeptphase zur Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) den "Vitalitäts-Check 2.0 (VC 2.0) Stiftland" zur Innenentwicklung in den Gemeinden erarbeitet.

Bei der Abschlussveranstaltung am Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz wurden den Bürgermeistern der zehn Stiftland-Kommunen die Ergebnisse der Planungsgemeinschaft KlimaKom eG und AGIRA e.V. übergeben. Wie Leitender Baudirektor Thomas Gollwitzer von der ALE betonte, sei die Fertigstellung des VC 2.0 ein weiterer Beweis für den äußerst engagierten Start des Zweckverbandes Ikom Stiftland in die interkommunale Zusammenarbeit.

Mit dem VC 2.0 stellt die Bayerische Verwaltung für Ländliche Entwicklung ein datenbankgestütztes Analyseinstrument zur Verfügung, um die bauliche, funktionale und soziale Situation in den Gemeinden zu erfassen. Im Stiftland besteht erstmals die Möglichkeit, die erhobenen Innenentwicklungspotenziale über einen "Web-GIS Viewer" darzustellen und in die kommunalen Geoinformationssysteme zu integrieren.

Dr. Sabine Hafner von KlimaKom eG und Volker Höcht von AGIRA e.V. präsentierten neben den Ergebnissen ihrer Untersuchungen auch Beispiele, wie andere Kommunen die Herausforderungen der demografischen Entwicklung angehen. Ziel sollte die Konzentration auf die Ortskerne und die Revitalisierung der Brachen und Leerstände sein. Damit werden die Kosten zum Erhalt der Infrastruktur und der immer noch sehr hohe Flächenverbrauch reduziert.

Abschließend bedankte sich der Verbandsvorsitzende der Ikom Stiftland, Mitterteichs Bürgermeister Roland Grillmeier, bei der Planungsgemeinschaft für die geleisteten Arbeiten und beim Amt für Ländliche Entwicklung für die Förderung des Vitalitäts-Checks.
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