Zum Auftakt Info-Abend am 5. Dezember - Betroffene tauschen sich durch Perspektivenwechsel aus
Borderline-Seminar für Betroffene und Helfer

Vermischtes
Tirschenreuth
30.11.2016
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Ihr Verhalten wirkt für Außenstehende oft bizarr. Dabei ist die Persönlichkeitsstörung Borderline weit verbreitet: Etwa 2,5 Prozent der Bevölkerung - im Jugendlichenalter sind es sogar 6 Prozent - leiden darunter.

Professionelle Leitung


Um die Borderline-Störung besser zu verstehen, die Situation des Partners, der Eltern, des Bekannten zu erkennen und Wege für einen gemeinsamen Alltag zu finden, startet das Sozialteam einen Borderline-Trialog in der Kreisstadt. An drei Abenden soll Wissen und Erfahrung gebündelt werden. Der Auftakt des Blockseminars ist am Montag, 5. Dezember, um 17 Uhr im Soziotherapeutischen Zentrum in der Pleierstraße. Die Teilnahme am Seminar ist kostenlos.

Bei diesem Informationsabend wird die Borderline-Störung aus verschiedenen Perspektiven dargestellt - von Betroffenen, Angehörigen und professionell Tätigen. Referentin ist Anja Link von der Informations- und Kontaktstelle in Nürnberg. An drei weiteren Terminen (12. und 19. Dezember sowie 9. Januar) findet ein Austausch in gemeinsamen Gesprächsrunden statt.

Innerlicher Hochstress


Von Borderline betroffen sind Männer genauso häufig wie Frauen. Man spricht im engeren Sinne von einer Störung der Emotionsregulation - die Betroffenen haben Schwierigkeiten damit. Sie geraten häufig in Zustände von innerem Hochstress, halten sich selbst für minderwertig oder nicht dazugehörig. Das Verhalten von Menschen mit einer Borderline-Störung wirkt oft sehr seltsam. "Sensation seeking" beispielsweise nennt man das Verhalten, bei dem die Betroffenen Hochrisiko-Situationen suchen, zum Beispiel auf Hochhausdächer klettern, auf Kränen balancieren oder riskant Autofahren.

Anmeldungen und weitere Informationen bei Daniela Luft, Telefon 09631/600557, E-Mail an daniela.luft@sozialteam.de
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