Neuer Direktor bei der AOK
Großes Lebenswerk

Zum 1. September hat Klaus Lill die Nachfolge von AOK-Direktor Hans Ott übernommen. Jetzt war offizielle Amtsübergabe. Im Bild (von links) Hubertus Räde, Johann Ott mit Frau Gabi, Franz Häring, Klaus Lill mit Frau Erna und Tochter Julia und die Versicherten-Beiräte Peter Hofmann und Christa Siegler. Bild: hfz
Wirtschaft
Tirschenreuth
26.09.2014
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Er war über Jahrzehnte hinweg das Aushängeschild der AOK in der Region. Jetzt beginnt für Johann Ott ein neuer Lebensabschnitt. Aber auch sein Nachfolger Klaus Lill formuliert neue Ziele.

Von einer bemerkenswerten Leistung sprach Hubertus Räde, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern, beim offiziellen Amtswechsel im Restaurant Seenario. Johann Ott begann seine Laufbahn 1972. Seit 1996 stand er an der Spitze der Direktion Tirschenreuth.

Beiratsvorsitzender Franz Häring hatte viel Lob für den scheidenden Direktor im Gepäck. Als langjähriger Weggefährte und Freund beschrieb er Ott als sportlich, zielstrebig und ausdauernd. "Einer, der sich voll und ganz mit der AOK identifiziert." 42 Jahre im Beruf, davon 20 Jahre in leitender Funktion - in einer Zeit voll Veränderung - das sei schon bemerkenswert.

Ott blickte ebenfalls zurück, erinnerte sich an eine Zeit ohne Handy und Fax, elektrischer Schreibmaschine oder gar Computer. Nicht nur die Technologie hat sich stark gewandelt, auch Gesundheitsreformen hat der in Tirschenreuth verwurzelte Ott viele kommen und gehen sehen. Er bedankte sich besonders für die Zusammenarbeit "mit ganz tollen Menschen". Hubertus Räde sprach Johann Ott für alles Geleistete seinen Dank aus, bezeichnete dessen Karriere als großes Lebenswerk. "Klaus Lill ist genau der richtige Mann für Tirschenreuth", war sich Räde sicher. Bodenständig sei er, wie die Oberpfälzer nun mal seien. Außerdem ein Vorbild, das nicht nur von den Markenwerten der AOK Bayern spreche, sondern sie auch vorlebe. Lill bringe 35 Jahre Erfahrung im Gesundheitswesen, davon viele Jahre in Führungspositionen, mit nach Tirschenreuth.

Seine positive, verbindliche Art sei auch in seinen bisherigen beruflichen Stationen sein großer Vorteil gewesen. Von Freising über Amberg hätten ihn sein Ehrgeiz und Fleiß jetzt nach Tirschenreuth gebracht.

Ziele des neuen Direktors

Große Ziele hat sich der neue Direktor gesetzt. Er möchte "die moderne, zukunftsorientierte Direktion Tirschenreuth noch weiter voranbringen, den 70 Mitarbeitern Sicherheit bieten und natürlich den AOK Versicherten und Arbeitgebern des Landkreises den bestmöglichen Service bieten". Den guten Draht zu den Mitarbeitern habe der in Schwarzenfeld wohnhafte Lill seit der Amtsübernahme im September bereits eindrucksvoll bewiesen. Damit auch die regionale Verankerung weiter fortschreitet, überreichten Franz Häring und Hubertus Räde, dem "Neuen" einen Gutschein für eine Stadtführung.
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