26 Weihnachtspakete aus Trabitz auf dem Weg nach Bosnien - Lob für einsatzbereite Spender
Für viele das einzige "Christkindl"

Am ersten Advent holte Hans Karl (Mitte) 26 Weihnachtspäckchen bei Marianne und Heinz Stabla ab. Bild: bjp
Lokales
Trabitz
03.12.2014
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26 teils sehr "gewichtige" Pakete sammelte das Ehepaar Stabla in den vergangenen Wochen in der Gemeinde und den Nachbarorten. Die Päckchen behalten die beiden ebenso wenig für sich wie die 320 Euro, die sie zusätzlich erhielten.

Seit 1996 rufen die Aktionsgruppen "Für das Leben und die Hoffnung" und "Pomoc" (Hilfe) in den Landkreisen Neustadt und Amberg-Sulzbach zur Hilfe für Bürgerkriegsopfer in Bosnien-Herzegowina auf. Mehr als 80 000 Pakete haben seither Weihnachtsfreude ins zerrüttete Balkanland gebracht, das heuer noch von einer Überschwemmung heimgesucht wurde.

Auch dieser Tage sind 5000 Festtagspäckchen nach Banja Luka unterwegs. Für viele Empfänger werden die Gaben die einzigen Geschenke "vom Christkind" bleiben. Die Diözesancaritas in Banja Luka, bürgt dafür, dass alle Geschenke und Spenden in die richtigen Hände gelangen.

Die Burkhardsreuther KAB lobte die Spender aus der Region. Geldspenden auf das Konto "Sozialer Hilfsfonds", Kontonummer 100 503 bei der Sparkasse Kirchenthumbach (BLZ 753 519 60), seien weiter willkommen. Auch Familie Stabla in Trabitz, Paul-Leistritz-Straße 20, nimmt Geld für die Bosnienhilfe an und gibt Spendenquittungen aus. Ab März werden wieder Kleidungsstücke, Briefmarken, Naturkorken und Fahrräder angenommen. "Dieses Jahr wurden mehrere Räder gespendet", verriet Marianne Stabla. Ein Spender aus Zessau sei sogar mit dem Spenden-Rad nach Trabitz geradelt und zu Fuß heimgegangen: "Wir hätten ihn auch heimgefahren, aber das wollte er nicht."
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