Burkhardsreuther Feuerwehrleute überzeugen bei der Leistungsprüfung
"Hut ab und dankeschön"

Lokales
Trabitz
27.07.2015
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Hält er dicht? Bei der Leistungsprüfung für Feuerwehr spielt der Saugschlauch eine Schlüsselrolle. "Werden seine Elemente nicht 100-prozentig dicht gekuppelt, ist die Gruppe durchgefallen", erklärte Gruppenführer Stefan Groß beim großen "Check-Up" der Feuerwehr Burkhardsreuth auf dem Preißacher Dorfplatz.

Per Saugschlauch pumpen die Brandschützer Löschwasser aus Teichen oder Flüssen. Das klappt nur, wenn alle Kupplungen der "Pipeline" hermetisch dicht halten. Um im Ernstfall folgenreiche Verzögerungen zu vermeiden, ist Sorgfalt oberstes Gebot. Doch weder hier noch bei den anderen Aufgaben ließen die 13 Leistungsabzeichen-Anwärter etwas "anbrennen": Nach vierwöchiger Vorbereitung klappte alles zur Zufriedenheit der Schiedsrichter Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer, Kreisbrandmeister Jürgen Haider und Heinz Koppauner.

"Wie gut die Teilnehmer geschult waren, hat man von Anfang an bemerkt", verriet Tafelmeyer. Neben der praktischen Löschübung mussten die Prüflinge ihre Fertigkeit im Knotenknüpfen beweisen sowie Fachfragen beantworten. Kleine "Schnitzer", die die Prüfer mit Bedauern notierten ("Wir müssen's halt aufschreiben"), trübten nicht den Gesamteindruck. "Ihr beweist, dass der Brandschutz bei euch in guten Händen ist", beglückwünschte Bürgermeisterin Carmen Pepiuk. Lob gab es auch von Kommandant Erwin Hey, der mit Vorsitzendem Robert Schwemmer, Herbert Hey und Stefan Käß die Prüflinge vorbereitet hatte.

"Mich freut es immer, wenn ich zur Burkhardsreuther Wehr kommen kann", hielt Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer fest. Die Aktiven hier seien auch für zusehends umfangreichere Aufgaben gerüstet: "Seit Einrichtung der integrierten Rettungsleitstellen müssen Feuerwehrleute auch als First Responder, also als Ersthelfer einspringen, bis Sanitäter am Unfallort sind. Deshalb gehören für die Stufen 4 bis 6 auch Erste-Hilfe-Fragen zum Prüfungspensum."

Einhellig lobten Erwin Hey und Tafelmeyer die drei Nachwuchskandidaten der Stufe 1, die "routiniert wie die Alten" ans Werk gingen und ein weit größeres Schulungspensum als nötig absolviert hätten. Vorsitzender Robert Schwemmer fasste seinen Eindruck in vier Wörtern zusammen: "Hut ab und dankeschön."
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