Das Besondere liegt so nah: Trabitzer Naturschutz-Nachwuchs erkundet die Wildnis in der ...
Blick in Enten-Kinderstube

Lokales
Trabitz
15.06.2015
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Gerade einmal zwei Kilometer sind es vom "Reservat" der Trabitzer LBV-Naturschutzgruppe bei Drahthammer zum "Heindlweiher" im Hessenreuther Wald. Doch der scheinbar kurze Spaziergang längs des Grünbachs wurde für die Burschen der Kernbeißer-Kindergruppe zur spannenden Entdeckungsreise in eine noch erfreulich vielfältige Tier- und Pflanzenwelt.

Nicht alltäglich war vor allem der Blick auf eine Stockenten-Kinderstube, denn die meist in dichtem Ufergebüsch verborgenen Nistplätze der häufigsten Schwimmentenart Europas fallen kaum auf. Aufmerksam wurden die neun Burschen auf das mit sieben Eiern belegte Nest am gegenüberliegenden Bachufer, als die "Entenmama" plötzlich von ihrem Gelege aufflog. Schnell ging die kleine Gruppe weiter, um die Vogelfamilie nicht zu verstören. Auf ihrem weiteren Weg lernten die jungen Naturfreunde mit Hilfe von Bestimmungsbüchern Bäume, Sträucher und Insekten besser kennen.

Am Weiher wurden die "Kernbeißer" von einer Schar Reiherenten begrüßt. Im Unterschied zu den nur "gründelnden" Stockenten tauchen diese geselligen schwarz-weiß gefiederten Vögel gegebenenfalls bis zu 15 Meter tief nach Nahrung auf dem Gewässergrund. Das klare Quellwasser des Prälatenbrunnens war für die Buben eine willkommene Erfrischung. Auf dem Heimweg erfreuten sich die Jugendlichen an dem vielstimmigen Naturkonzert aus Buchfinkenschlägen, Grasmückengeplauder, Buntspechttrommeln und dem lautstarken Schmettern des Zaunkönigs.
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