Doppel-Hattrick an der Platte

Lokales
Trabitz
17.12.2014
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Trotz wiederholter sportlicher Qualifikation, blieb den Tischtennis-Frauen der SpVgg auch diesmal der Aufstieg in die Bezirksliga verwehrt. Der Grund dafür ist recht banal.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge zog Andrea Regler bei der Hauptversammlung der Spielvereinigung Trabitz (wir berichteten) das Saisonfazit der Damentischtennis-Sparte. Zwar holte die vierköpfige "Frauschaft" zum sechsten Mal in Folge den Kreismeistertitel, doch auch dieser Doppel-Hattrick bahnte ihnen nicht den Weg in die dritte Bezirksliga: "Um in dieser Klasse mitspielen zu können, müsste unsere Gruppe mehr Spielerinnen haben."

Suche nach Freiwilligen

Optimistisch blickte Vorsitzender Bernhard Schreglmann in die Vereinszukunft. Jene Teams, in denen es bisher noch nicht so rund wie erhofft gelaufen sei, ermunterte er zu "Einsatz und Kameradschaft": "Dann geht es wieder aufwärts." Unabdingbar für eine erfolgreiche Vereinsarbeit seien Freiwillige für Mannschaftsbetreuung, Anlagenpflege und Arbeitseinsätze. So wäre etwa ein Betreuer für die erste Herrenelf dringend erwünscht. Vor allem an die ausgeschiedenen Aktiven appellierte der Vorsitzende, sich verstärkt ins Vereinsleben einzubringen: "Bitte gebt dem Verein das zurück, was die Jugendbetreuer euch von ihrer Freizeit gegeben haben."

Bernhard Schreglmanns besonderer Dank galt dem Fußball-Spartenleiter Arno Springer: "Ohne ihn hätte es auch das Open Air im Juni nicht gegeben." Leider seien Besucherzustrom und Einnahmen wegen des Regenwetters hinter den Erwartungen zurückgeblieben: "Letztlich reichte es nur zu einer ,schwarzen Null'." Ein Dankeschön richtete er außerdem an Simon Deubzer, der die Vereinswebsite um einen Veranstaltungskalender erweiterte, und an Gisela Klein für die Reinigung der Fußballertrikots. Jugendtrainer Günter Schwindl dankte dem Förderkreis, der den Kauf von Fußballschuhen und Torwarthandschuhen sowie die Saisonabschluss- und Weihnachtsfeiern für die Juniorenteams großzügig unterstützt habe.

Anlass zum Danken sah auch Bürgermeisterin Carmen Pepiuk: "Ihr bereichert das Gemeindeleben mit euren eigenen Veranstaltungen, und auch bei anderen Anlässen ist auf eure helfenden Hände Verlass." Um noch mehr ehrenamtliche Helfer zu gewinnen, empfahl sie: "Ladet einfach mal Leute gezielt ein, wenn Aufgaben anstehen. Dann werden sie schnell merken, dass mit dieser Arbeit auch viel Freude in einer guten Gemeinschaft verbunden ist." Pepiuks Amtsvorgänger Dieter Klein rief die Spielvereinigung überdies zu einer noch offensiveren Öffentlichkeitsarbeit auf.

Problem Gema

Hieran anknüpfend, schlug Herbert Dumler vor, traditionelle Veranstaltungen wie den Faschingstanz oder die Sportheimkirchweih neu zu beleben und damit auch zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Vorstandsmitglied Peter Dzierza entgegnete, dass mit einem größeren Veranstaltungsprogramm auch das finanzielle Risiko steige. Empfindlich schlügen mittlerweile die Gema-Entgelte ins Kontor: "Nicht zuletzt deshalb hatten wir bei den letzten beiden Faschingstänzen draufgezahlt."

Auch mit neuen Ideen könne man Schiffbruch erleiden, wie vor zwei Jahren die Aufführung des Stücks "Brandner Kaspar" durch die Edeldorfer Puppenbühne im Sportheim gezeigt habe: "Leider hatten es damals auch viele Mitglieder vorgezogen, den Abend anderswo zu verbringen." Arno Springer ergänzte, dass sich der Verein dennoch einiges vorgenommen habe: "Zum Beispiel wird es wieder ein Starkbierfest geben, ein Sommerfest und das ,VG-Fußballturnier'."
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