Für eine bessere Nachtruhe des Schutzengels: Neue Rauchmelder für jüngste Trabitzer

Für eine bessere Nachtruhe des Schutzengels: Neue Rauchmelder für jüngste Trabitzer Zessau/Trabitz. (bjp) Etwa 500 Menschen sterben jährlich bundesweit bei Bränden. Meistens sind hochgiftige Rauchgase die Todesursache: Schon eine Lungenfüllung kann tödlich sein. Weil die Geruchswahrnehmung im Schlaf beeinträchtigt und das gefährliche Gas Kohlenmonoxid zudem geruchlos ist, ist die Schwelle vom Schlafen über die Bewusstlosigkeit zum Tod schnell überschritten. Gefährdet sind vor allem Kinder, deren kleine K
Lokales
Trabitz
19.02.2015
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Etwa 500 Menschen sterben jährlich bundesweit bei Bränden. Meistens sind hochgiftige Rauchgase die Todesursache: Schon eine Lungenfüllung kann tödlich sein. Weil die Geruchswahrnehmung im Schlaf beeinträchtigt und das gefährliche Gas Kohlenmonoxid zudem geruchlos ist, ist die Schwelle vom Schlafen über die Bewusstlosigkeit zum Tod schnell überschritten. Gefährdet sind vor allem Kinder, deren kleine Körper besonders empfindlich reagieren. Deshalb beteiligen sich die Trabitzer Feuerwehren Hand in Hand mit der Gemeinde an der Aktion "Damit dein Schutzengel in Ruhe schläft - Ein Rauchmelder für jedes Neugeborene" von Kreisfeuerwehrverband und Staatlichem Bauamt Amberg. Die Eltern von zehn Mädchen und vier Buben, die 2012 und 2013 auf die Welt kamen, waren nach Zessau eingeladen, um im Feuerwehrhaus die Leben rettenden Feuer-Warngeräte entgegenzunehmen. "Mit diesem Präsent denken wir an die jungen Familien, die uns lieb und wichtig sind", unterstrich Bürgermeisterin Carmen Pepiuk. Mehr Interesse als die "Plastikteile" erweckten bei den Sprösslingen die kuscheligen "Grisu"-Plüschfiguren, die es dazu gab. Den kleinen feuerspeienden, aber von einer Karriere als Feuerwehrmann träumenden Drachen kürten die Landesfeuerwehr-Verbände zu ihrem Maskottchen. Markus Eichermüller, Kommandant der Zessau-Weihersberger Wehr, erläuterte die "kinderleichte" Montage und Bedienung der elektronischen Wächter, die zumindest in Fluren, Kinder- und Schlafzimmern angebracht werden sollten. In Wohnhaus-Neubauten seien diese schon Pflicht. Am sichersten sei es, jeden Raum mit einem Rauchmelder zu bestücken, empfahl Eichermüller. Nach der Rauchmelder-Übergabe waren Kinder und Eltern noch zu einer Runde im Einsatzwagen und einem Weißwurstfrühstück eingeladen. Bild: bjp
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