Gebet und Geselligkeit

Viel zu berichten hatte Christa Schramm (Zweite von links) bei der gut besuchten Hauptversammlung der Burkhardsreuther Frauenbundgruppe. Das umfangreiche Jahrespensum beeindruckte nicht zuletzt Bürgermeisterin Carmen Pepiuk (rechts). Bild: bjp
Lokales
Trabitz
04.02.2015
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Tradition und Neues, Glaube und Gemeinschaft. Dem Burkhardsreuther Frauenbund gelang die Verbindung vergangenes Jahr so gut, dass sogar das Gemeindeoberhaupt richtig beeindruckt war.

(bjp) "In euren vielseitigen Aktivitäten verbinden sich Glaube und Gebet mit Geselligkeit und Gaudi." Beeindruckt zeigte sich Bürgermeisterin Carmen Pepiuk bei der Hauptversammlung des Katholischen Frauenbunds von dessen facettenreiche Arbeit, die Schriftführerin Christa Schramm vorstellte.

Traditionelle Angebote und Aktivitäten wie Maiandacht und Oktoberrosenkranz, Palmschmuck- und Kräuterbuschenbinden kamen ebenso wenig zu kurz wie frische Akzente. Ein besonderer Erfolg sei das von rund 70 Gästen besuchte Frauenfrühstück in der Gemeindehalle mit einem Vortrag des Amberger Sozialpädagogen Georg Pilhofer über "seelische Gesundheit im Alter" gewesen.

Mehr Besucher hätte man sich zur Weltfriedenstagsandacht in Burkhardsreuth gewünscht, bedauerte Schramm. Die von Birgit Hierold vorgetragenen Besinnungstexte hätten zu Geschwisterlichkeit und Vertrauensbildung aufgerufen, um den Unfrieden und die von Papst Franziskus beklagte "Globalisierung der Gleichgültigkeit" zu überwinden. Viele Pfarrangehörige hätten sich an der Messstipendienaktion im November beteiligt: Die 290 Messspenden seien den Würzburger Claretinern, den Pallottinern in Falkenstein-Hofstetten und den Münsterschwarzacher Benediktinern zugutegekommen.

Gemeinsam mit der Pressather Gruppe habe eine Burkhardsreuther Abordnung an der Frauenbund-Sternwallfahrt nach Sankt Quirin bei Püchersreuth teilgenommen, deren Gottesdienst der aus Trabitz stammende Kaplan Konrad Maria Ackermann mitzelebriert und in seiner Predigt unter die Maxime "Das Beste für den Menschen gibt es nicht ohne Gott" gestellt habe. Mit der Landjugend habe der Frauenbund die Anbetung am Gründonnerstag zum Thema "Menschen auf dem Weg durch die dunkle Nacht" gestaltet.

Die Hoffnung auf den von Jesus verheißenen Frieden habe im Mittelpunkt der Adventsfeier mit KAB und Landvolk gestanden. Ungebrochener Beliebtheit erfreue sich das adventliche "Frauentragen" vor allem in Zessau, wo 21 Familien "der Gottesmutter einen Platz bereitet" hätten. Nicht vergessen wurden in der Jahresrückschau die Ausflüge in die Fränkische Schweiz, zum Obersee und zum Rauhen Kulm, ein Backabend, ein Kosmetikabend und der Besuch regionaler Konferenzen und Vortragsabende.

In guter Erinnerung sei das ökumenische Weltfrauengebetstags-Treffen in Vorbach mit Denkanstößen ägyptischer Frauen zum Thema "Wasserströme in der Wüste" geblieben, hielt Christa Schramm fest. "Alle Hände voll zu tun" hatten die Frauen mit der Kaffee- und Kuchenbewirtung beim Pfarrfest. Das galt auch für die Hauptversammlung, die der Frauenbund mit einem Kaffee- und Kuchennachmittag verband. Die Idee kam an: 49 der zurzeit 121 Zweigvereinsmitglieder besuchten die Zusammenkunft in der Gemeindehalle.
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