Gemeinde sieht Chancen

Lokales
Trabitz
19.03.2015
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Viele Ideen, aber wenig Geld zur Umsetzung gibt es in der Gemeinde Trabitz. Da kommt der EU-Fonds für regionale Entwicklung recht. Wie die Nachbarn, soll sich die Kommune bedienen, wenn es nach den Gemeinderäten geht.

185 Seiten dick ist es: das vom Bayreuther Büro "Geoplan" erarbeitete "Integrierte Räumliche Entwicklungskonzept" für die Kulmregion. Und es steckt voller Ideen - auch für Trabitz. Doch Bürgermeisterin Carmen Pepiuk dämpfte in der Gemeinderatssitzung allzu voreilige Erwartungen: Zunächst müsse die Regierung der Oberpfalz die Förderwürdigkeit des prallen Papiers bejahen, so dass das Vorhaben mit Geldern des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziell "unterfüttert" werden könne.

Sobald das Volumen der erhofften Förderung bekannt sei, komme jedes der Einzelprojekte auf den Prüfstand, kündigte Pepiuk an. In Trabitz sei ein von den Zessauer "Learning Campus"-Erlebnispädagogen konzipierter "Energiespielplatz" zur lehrreich-spielerischen Veranschaulichung von Perspektiven, Grenzen und Problemen der Energiewende "angedacht", aber auch die Förderung der Heindlhof-Sanierung und die Aufwertung des Bahngeländes.

"Das Regionalkonzept ist in sich stimmig", urteilte die Bürgermeisterin. Deshalb sehe sie gute Chancen für eine befürwortende Stellungnahme aus Regensburg. Angesichts dieser Perspektive stimmte auch der Gemeinderat einmütig für das Exposé.

Einhellig votierte das Gremium auch dafür, die Jugendarbeit der Vereine wie bisher zu bezuschussen. Die Gruppen, so Bürgermeisterin Pepiuk, hätten 156 jugendliche Mitglieder gemeldet, neun weniger als im Vorjahr. Bei einem Fördersatz von fünf Euro pro Kind oder Jugendlichem werde die Gemeinde mithin 780 Euro ausschütten.
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