Mehr als die Pflicht

Mit einem von der Stadtkapelle Eschenbach angeführten Kirchenzug begann das Floriansfest der Trabitzer Feuerwehren in Zessau. Bild: bjp
Lokales
Trabitz
12.05.2015
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Ein Tag für die Helfer im Hintergrund: Zum Florianstag stellten Bürgermeister und Pfarrer die Feuerwehrleute der Gemeinde Trabitz ins rechte Licht.

"Um uns vor Schaden zu bewahren, setzt ihr euer Leben bis zum Letzten ein. Wo andere hinausgehen, geht ihr hinein." Pfarrer Werner Kaspindalin würdigte beim Florianstag den Dienst der Trabitzer Feuerwehren in Zessau.

"Werdet nicht müde, Gutes zu tun, und beherzigt dabei immer euren Wahlspruch: Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr", ermunterte der Geistliche in dem von der Stadtkapelle Eschenbach begleiteten Festgottesdienst vor der Herz-Jesu-Kirche die Feuerwehrleute. Die Gemeindebürger rief Kaspindalin zum Gebet für ihre Brandschützer auf und betonte obendrein deren Vorbildfunktion. Aus dem selbstlosen Einsatz der Feuerwehren sollten die Bürger lernen, dass der Dienst für den Mitmenschen eine ehrenvolle christliche Pflicht sei: "Ein Verunglückter, ein in Not Geratener, ein Heimatloser darf uns nicht zur Last werden. Wir sollen in ihm unseren Bruder sehen."

"Der flapsige Spruch 'Heiliger Sankt Florian, verschon' mein Haus, zünd' andere an' drückt gerade nicht aus, was Feuerwehren ausmacht", bekräftigte Bürgermeisterin Carmen Pepiuk im Gemeinschaftshaus. Die Bürger sollten sich bewusst sein, dass die Wehren "Eckpfeiler unsers Gemeinschaftslebens" seien, dank deren "Einsatzwillens und harten Trainings wir gut aufgehoben sind".

Für die Feuerwehr Zessau-Weihersberg sprach Vorsitzender Robert Reindl über Schutzpatron Florian von Lorch, der schon als Jugendlicher Mut und Hilfsbereitschaft bewiesen habe. Als römischer Offizier unter dem Christenverfolger Diocletian sei er seinem Glauben treu geblieben und deswegen hingerichtet worden. Der Todestag am 4. Mai 304 sei ein Heiligengedenktag.
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