Schlachtschüsselessen der SpVgg-Förderer
Halbe Sau, volles Haus

Peter Jahn mit seinem Hauptgewinn: einer vom Stammtisch "Bauwagen" gestifteten halben Sau. Über das gelungene Fest freuten sich die Förderkreis-Vorständler Max Pemp, Hubert Porsch und Lothar Söllner. Bild: bjp
Lokales
Trabitz
20.11.2014
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Ein Hauptgewinn hat zwei Seiten. Daran erinnerte Hans Werner Strehl Peter Jahn, als der beim Schlachtschüsselessen den Hauptpreis der Tombola entgegennahm: eine vom Stammtisch "Bauwagen" gestiftete halbe Sau. "Dass er das Ganze wieder runterstrampeln muss, daran denkt er jetzt nicht", lästerte Moderator Strehl.

Wie immer verstand es der Kastler meisterhaft, die Lose an die 130 Besucher zu bringen: "Heute wird das Rauchen eingestellt, denn heute gilt's für die Burschen und Mädchen unserer Sportjugend." Und natürlich sorgte er dafür, dass sich jeder, auf dessen Losnummer das von Martin Pepiuk auf Vordermann gebrachte "Glücksradl" zeigte, wie ein Hauptgewinner fühlte - ob man eine Zehn-Pfund-Gans, einen Zoiglabend-Gutschein der "Kulturbanausen", einen Sack Knochenmehldünger oder drei Hirschsalamis mitnahm.

Nur zwei Gramm daneben

Freilich gab es kaum "Nieten", dafür aber viel Nahrhaftes und Nützliches dank der Gaben der ortsansässigen Metzgerei, der Sportheim-Stammbrauerei und weiterer Gönner. Um ein vom Hundeliebhaberverein ARZLV gestiftetes Stück Geräuchertes veranstaltete der Förderkreis ein Schätzspiel: Wie schwer mag die Leckerei sein? Mit 1860 Gramm lag Trachtenvereins-Vize Erich Riedel, ein bekennender Löwen-Fan, nur um zwei Gramm daneben und durfte das Schmankerl mitnehmen.

Auf jene, die über das Heruntertrainieren überschüssigen "Hüftgolds" nachdachten, warteten Gutscheine für Sportaccessoires. Zu Hans Werner Strehls Freude fehlte es im Publikum nicht an kleinen und großen Assistenten, die gern "am Rad drehten". Auch Bürgermeisterin Carmen Pepiuk ließ sich bitten. Vielleicht den größten Sportsgeist zeigten die Fußballerinnen, die unermüdlich durch die Tischreihen eilten, um die Gäste mit Blut- und Leberwürsten, Fleisch und Kraut sowie mit Flüssigem aller Art zu versorgen.

Das musikalische i-Tüpfelchen setzten Ludwig Geigenmüller und William Preißinger. Am Ende blieb Hans Werner Strehl nur, im Namen des Förderkreises und der Sportjugend "Vergelt's Gott" zu sagen.
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