Schlagkräftig, vielseitig

Geschäftsführer Josef Scheidler stellte die Pläne der Erbendorfer Raiffeisen-Markt Waren GmbH für Trabitz vor . Bild: bjp
Lokales
Trabitz
20.08.2015
18
0

Der Raiffeisenbank-Markt bringt frischen Wind nach Trabitz. Beim Spatenstich für den Neubau am Lagerhaus stellten die neuen Betreiber ihre Pläne vor - nicht für die Neubauten.

Die Pläne für die beiden neuen Hallen und das künftige Waren- und Dienstleistungsangebot des Lagerhauses stellte der Geschäftsführer der Erbendorfer Raiffeisen-Markt Waren GmbH (RMW) Josef Scheidler beim Spatenstich fürs neue Palettenlager (wir berichteten) vor. Ab kommendem Jahr werde die BayWa-Niederlassung Trabitz zum fünften Standort der RMW.

Wenn seine Firma das Lagerhaus Anfang 2016 pachtweise für zunächst 20 Jahre übernehme, werde sie das bisherige Leistungsspektrum in den Geschäftsbereichen "Agrar", "Baustoffe", "Energie", "Landtechnik/Werkstatt" und "Markt" fortführen und sogar erweitern, versprach Scheidler im Trabitzer Sportheim. Dies schließe auch einen mobilen Reparaturservice sowie den Verkauf von Heizöl, Diesel und Festbrennstoffen ein.

"Das Trabitzer Lagerhaus wird schlagkräftiger und leistungsfähiger, und Waren, die in Trabitz nicht fest angeboten werden, beschaffen wir auf Wunsch", resümierte der Geschäftsführer des Tochterunternehmens der Kemnather Raiffeisenbank. Zu den bisher sechs Beschäftigten sollen zwei Landtechnikfachleute hinzukommen: "Wir sind froh, das fachkundige Personal übernehmen zu können."

Ein Satteldach mit 15 Grad Neigung werde die 29,32 Meter lange, 12,02 Meter breite und 8,91 Meter hohe Palettenhalle krönen. Die freitragende Stahlkonstruktion soll eine Fassadenverblendung aus Wurzelholzbrettern erhalten. Das Gebäude an der Kurbersdorfer Straße solle Platz für 250 in Hochregalen gelagerte Paletten, ein Büro sowie separate Lagerräume für Frostschutz- und Pflanzenschutzmittel bieten. Ein Lichtkuppelfirst lasse natürliches Licht ins Innere, was die Stromkosten reduzieren soll.

Als zweiter Bauabschnitt werde eine Mehrzweckhalle als Ersatz für die alte Lagerhalle aus den 1930er Jahren entstehen. Der Abriss ist für Oktober geplant. Das 45,25 Meter lange, 12 Meter breite Bauwerk mit einer Firsthöhe von 10,09 Metern sei zur Lagerung von Getreide oder Dünger in sieben durch Betonwände getrennten Boxen bestimmt, die Befüllungskapazität werde 90 Tonnen pro Stunde und die Gesamtlagerkapazität 2600 Tonnen Schüttgut betragen. Eine 60-Tonnen-Fahrzeugwaage und vier Futtermittelsilos aus glasfaserverstärktem Kunststoff würden den Neubau ergänzen. Weiterhin genutzt werde der markante Speicherturm, ferner blieben die Werkstatt- und Verkaufsstellentrakte erhalten.
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.