Gemeinderat Trabitz
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Vier Jahrzehnte haben auf der Gemeindestraße von Drahthammer nach Grünbach Spuren hinterlassen. Im kommenden Jahr erhält sie einen neuen Asphaltbelag. Bild: bjp
Politik
Trabitz
27.09.2016
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Schotter für Straßen: Der Gemeinderat in Trabitz machte den Weg frei für die Sanierung einer Verbindungsstraße.

"Bahn frei" heißt es für die Erneuerung der Gemeindeverbindungsstraße Drahthammer- Grünbach. Auf 700 Metern Länge wird die 40 Jahre alte Asphaltdecke um neue, 14 Zentimeter dicke Asphalttrag- und -deckschichten "aufgestockt".

Lediglich zwei je 40 Meter lange Übergangsstücke zu den nicht von der Sanierung betroffenen Straßenabschnitten müssten als "Vollausbau" ausgeführt werden, erklärte Ingenieur Manuel Zwick. An der Trassierung ändere sich nichts, die 25 Zentimeter dicke Frostschutzschicht und der alte, zwölf Zentimeter dicke Asphalt blieben erhalten. Im Zuge der Erneuerung, die in der zweiten Jahreshälfte 2017 stattfinden soll, will die Gemeinde auch den Parkplatz am Rabenbühl neu schottern lassen. Die Kosten werden laut Bürgermeisterin Carmen Pepiuk auf etwa 340 000 Euro geschätzt, wovon 300 000 aus Landesmitteln bezuschusst werden könnten. Wie hoch der Zuschusssatz ausfallen werde, sei noch unklar.

GemeinderatSein Okay gab der Gemeinderat zum Bauantrag von Hans und Christine Lehner für eine Hackschnitzel-Lagerfläche an dem Biomassekraftwerk in Preißach. Gegen die Bauleitplanung der Gemeinde Kastl für das Baugebiet "Lettenwiese" und den Solarpark Unterbruck wurden keine Einwände erhoben. Zur Kenntnis nahm der Rat den Jahresabschluss 2015 der Wasserversorgung . Er weist eine Bilanzsumme von 1 417 145,50 Euro und ein Defizit von 50 987,95 Euro aus, das aus der Rücklage ausgeglichen wird. Die Schlussrechnung der Dorferneuerung Zessau ergab ein Volumen von 517 992,73 Euro, knapp 36 000 Euro mehr als veranschlagt. Als Grund nannte Bürgermeisterin Carmen Pepiuk die Erneuerung von Wasserleitungen. Sie informierte über die Sanierung des "Pichlberger Wegs". Die Kosten betragen 35 000 Euro, die Jagdgenossenschaft spendete dazu 5000 Euro.

An den "Learning Campus"-Ferienfreizeiten nahmen acht Trabitzer Kinder teil: doppelt so viele wie im Vorjahr. Die Teilnahme bezuschusst die Gemeinde mit je 60 Euro. Keine Probleme gibt es mit den Asylsuchenden, die sich lernwillig und arbeitsbereit zeigen. Laut Gemeinderätin Eva Mayrhofer-Dötsch sind zwei Kurden aus dem Irak in eine Gemeinschaftsunterkunft im Osten des Landkreises verlegt worden. (bjp)
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