Grötsch bei Gabriel
Minister soll bei Faurecia helfen

Politik
Trabitz
18.05.2016
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SPD-Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch hat bei Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel um Unterstützung für die Faurecia-Belegschaft geworben. Wie beim "Runden Tisch" am 4. Mai angekündigt, hat Grötsch bei Gabriel wegen der Standortschließung vorgesprochen. Gabriel habe ihm versprochen, mit Frankreichs Finanzminister Emmanuel Macron das Gespräch zu suchen. Faurecia ist über den Mutterkonzern PSA Peugeot Citroën zu Teilen in Staatsbesitz. Ziel bleibe weiterhin, eine möglichst große Beteiligung von Faurecia an einer Transfergesellschaft, die der Faurecia-Belegschaft die Möglichkeit bieten soll, sich weiter zu qualifizieren.

"In meinem Gespräch mit dem Bundeswirtschaftsminister habe ich erneut deutlich gemacht, dass der Konzern eine Verantwortung gegenüber den Arbeitnehmern trägt und die Werksschließung deshalb so sozialverträglich wie möglich gestaltet werden muss", erklärt Grötsch nun. Gabriel kenne den Konzern, auch seine niedersächsische Heimat sei in der Vergangenheit von einer Werksschließung betroffen gewesen. "Er hat daher ein offenes Ohr für die Beschäftigten."
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