Hauptversammlung der CSU
JU auf der Wunschliste

Die Schließung des Faurecia-Werks war auch für stellvertretenden Landrat Albert Nickl, Bürgermeisterin Carmen Pepiuk und CSU-Kreistagsfraktionssprecher Stephan Oetzinger (von links) ein Thema. Bild: bjp
Politik
Trabitz
01.06.2016
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Mit 36 Mitgliedern hält der CSU-Ortsverband einen stabilen Mitgliederstand. Doch damit will sich die Gruppe nicht zufriedengeben. Vor allem die Neugründung einer Jungen Union ist für Carmen Pepiuk und ihre Parteifreunde ein Anliegen.

Hub/Trabitz. "In der zweiten Jahreshälfte sollen Gespräche mit den Jugendlichen stattfinden, und wenn ich sehe, was unsere Jugend so alles auf die Beine stellt, bin ich zuversichtlich, dass auch dieses Vorhaben glücken kann", kündigte die Ortsvorsitzende und Bürgermeisterin bei der Hauptversammlung im Gasthof Dötsch an. In ihrem Jahresrückblick ging sie auch auf die Schließung des Trabitzer Faurecia-Betriebs ein und erwähnte die zahlreichen vertraulichen Gespräche der letzten Jahre, die zum Ziel hatten, das Werk zu erhalten.

Ein Trostpflaster sei demgegenüber die Aufnahme des Trabitzer Kindergartens in das Kommunale Investitionsprogramm (KIP) des Bundes gewesen, aus dem die dringend nötige energetische Sanierung mit 543 300 Euro bezuschusst werde. Die Gemeinde werde sich zusätzlich um weitere Fördermittel aus anderen "Töpfen" bemühen.

Bereits im Gange seien die Planungen für die Sanierung der Gemeindestraße Drahthammer-Grünbach, die im nächsten Jahr stattfinden werde, berichtete Pepiuk weiter. Die Arbeiten am Pichlberger Weg würden ausgeschrieben, für den Blankenmühler Steg als Teil eines regionalen Radwegenetzes hoffe die Gemeinde in ein interkommunales Förderprogramm aufgenommen zu werden.

Den Dank von CSU-Kreisverband und Landrat Andreas Meier für die gute Ortsverbandsarbeit überbrachte Vizelandrat Albert Nickl. Unter Leitung von Carmen Pepiuk habe die Gruppe nahtlos an das angeknüpft, was Dieter Klein grundgelegt habe: "Der Trabitzer CSU geht es darum, mit Kraft und Kreativität die Gemeinde weiterzuentwickeln."

Allerdings wäre dies nicht möglich ohne den Rückhalt eines vorbildhaften Bürgerengagements, wofür Trabitz landkreisweit bekannt sei. Der Fall Faurecia, so Nickl, sei nicht nur für die Gemeinde ein schwerer Schlag, sondern auch für die wirtschaftliche Entwicklung der Oberpfalz: "An sich ist unser Bezirk quasi eine Boomregion mit niedriger Arbeitslosenzahl und starken Unternehmen. Aber leider gibt es auch Firmen, die ausbrechen und sich zurückziehen." Als Vertreter für die besondere Kreisvertreterversammlung am 14. Juni und die Wahlleute zur Aufstellungsversammlung des Direktkandidaten im Bundeswahlkreis Weiden mit den CSU-Kreisverbänden Weiden, Neustadt und Tirschenreuth bestimmt, wählte der CSU-Ortsverband Trabitz zu Delegierten Konrad Bauer, Franz Groß und Carmen Pepiuk. Als Ersatzdelegierte wurden berufen: Marianne Hey, Albert Fenzl und Willibald Pscherer.
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