Schützen nehmen Herausforderung ernst
Wettstreit auf hohem Niveau

Seit 23 Jahren veranstalten Gemeinde und Schützenvereine die Luftgewehr-Gemeindemeisterschaft, die sich ungebrochener Beliebtheit erfreut. Bürgermeisterin Carmen Pepiuk (links) war über das hohe sportliche Niveau des Wettstreits glücklich. Bild: bjp
Sport
Trabitz
06.06.2016
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Auch wenn der Spaß im Vordergrund steht, nehmen die Trabitzer Vereine die Gemeindemeisterschaft im Luftgewehrschießen als sportliche Herausforderung ernst und geben ihr Bestes. Das zeigen die Ergebnisse.

Zessau. Mit 97 Ringen bewiesen Milena Fenzl, Julia Marzi und Dominik Petzak von der Schützengesellschaft Preißach die ruhigste Hand und das schärfste Auge unter den 117 Teilnehmern.

Ihnen mussten sich Stefan Groß (Schützen Preißach) mit 96 sowie Roland Hösl (Schützen Zessau) und Hermann Schreglmann (LBV-Naturschutzgruppe) mit je 95 Ringen nur knapp geschlagen geben. Nicht minder erfreulich war für die beiden Trabitzer Schützenvereine und für Bürgermeisterin Carmen Pepiuk, dass der Wettbewerb auch in der 14. Auflage seine Attraktivität bewahrt hat. Je eine Erwachsenen- und Jugendmannschaft aus den beiden Schützengesellschaften sowie 15 weitere Gruppen konnte Pepiuk bei der Siegerehrung im Zessauer Gemeinschaftshaus beglückwünschen.

Zu verstecken brauchte sich kein Team. Die Sportschützen von Tannenzweig Preißach und Eichenlaub Zessau setzten hohe Maßstäbe mit 475 beziehungsweise 458 Ringen. Doch die 384 Zähler der LBV-Naturschutzgruppe, die dafür zum Gemeindemeister proklamiert wurde, konnten sich ebenso sehen lassen wie die jeweils 379 Ringe von Soldatenkameradschaft und Feuerwehr Zessau-Weihersberg. Für den Gemeinderat, der vor zwei Jahren den Meistertitel erobert hatte, reichte es mit 342 Ringen zu Platz vier.

Den Meistbeteiligungspreis, einen Gutschein für 30 Liter "Hopfenbrause", teilten sich die Feuerwehr Zessau-Weihersberg und der LBV mit je zehn Schützen. Von den Teilnehmern an der Konkurrenz um den "Lottoschuss", den Bürgermeisterin Carmen Pepiuk mit einem 1008-Teiler vorgelegt hatte, wurden Magdalena Wittmann (Schützen Zessau, 1003), Simon Deubzer (FC-Bayern-Fanclub Preißach, 999) und Fabian Dötsch (LBV, 1027) als Gewinner proklamiert. Pepiuk lobte die Zessauer Schützengesellschaft Eichenlaub für die tadellose Organisation.

Zugleich erwähnte sie, dass einige Vereine vorgeschlagen hätten, anstelle der Pokale andere Auszeichnungen zu vergeben: "Manchen Gruppen fehlt es an Platz für eine repräsentative Präsentation der Trophäen." Bei der nächsten Gemeindeverbandssitzung am 12. Oktober soll darüber beraten werden.
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