Burkhardsreuther KLJB wächst
„Propheten des Katholischseins“

Auf "unsere starke Truppe" war auch Bürgermeisterin Carmen Pepiuk (rechts hinten) stolz. 23 neue Mitstreiter nahm die Burkhardsreuther Katholische Landjugend neu auf und wuchs damit auf fast 60 Mitglieder an. Bild: bjp
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Trabitz
28.06.2016
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Freude in der "Pfarrfamilie": 23 neue Mitglieder der Katholischen Landjugend Burkhardsreuth begrüßte Pfarrer Werner Kaspindalin beim Festgottesdienst am Samstag. Dass der Tag mit dem Priesterweihetag in Regensburg zusammenfalle, sei ein Sinnbild.

Burkhardsreuth. Denn wie die Priester sei die Landjugendbewegung in besonderer Weise zum Dienst für Kirche und Gemeinwesen berufen. Auf die Lesung aus dem ersten Buch der Könige anspielend, die die Berufung Elischas zum Propheten schilderte, appellierte Kaspindalin: "Ihr sollt Propheten unserer Pfarrgemeinde und des Katholischseins mit seinen Traditionen sein, und ihr seid aufgerufen, euch in die Kirche einzubringen." Auch der am Donnerstag verstorbene Josef Pausch "wäre stolz auf euch", war sich der Pfarrer sicher. Für die Jugendgruppe bekräftigte Josef Marzi deren Bereitschaft, Kirche und Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

Hierzu mahnten auch die Symbole der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB): der Pflug, der für "Umbruch, Aufbruch, das Bereiten des Bodens und das Ermöglichen von Wachstum" stehe, sowie das Kreuz als Zeichen Jesu, der "uns den Weg in eine neue Zukunft eröffnet hat". In den Fürbitten bat die Gruppe Gott um Beistand für "eine gute, feste Gemeinschaft, die andere nicht ausgrenzt" und in Kirche und Gesellschaft "eingebettet" sei, aber auch um eine "gesicherte Zukunft für alle Jugendlichen". Für Musik sorgte der Kirchenchor. Hierfür spendeten die Gottesdienstbesucher zum Schluss "Standing Ovations".

Beim folgenden Beisammensein im Jugendheim beglückwünschte Bürgermeisterin Carmen Pepiuk die KLJB-Gruppe. Von der Krisenstimmung vor einigen Jahren sei nichts geblieben, was nicht nur das Wachstum der 59-köpfigen Gemeinschaft zeige, sondern auch der gute Geist: "Wer sich hier umschaut, blickt in fröhliche Gesichter, und was ihr zu leisten vermögt, beweist nicht nur dieses Jugendheim, das ihr im selbst renoviert habt." Die Gemeinde werde die Gruppe nach Kräften unterstützen, versprach Pepiuk und übergab eine Spende an die Vorsitzenden Daniel Ackermann und Daniela Hey.
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