Familiennachmittag von Learning Campus
Kanufahren, Klettern und Malen

Beim "Learning Campus"-Familientag zeigte Trainerin Carmen Barbat den Besuchern die richtige Armhaltung beim Bogenschießen. Bild: bjp
Vermischtes
Trabitz
06.07.2016
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"Es gibt kein schlechtes Wetter, allenfalls unpassende Kleidung", besagt ein Sprichwort. Beim Familiennachmittag von "Learning Campus" auf dem Dorfplatz in Trabitz zeigte sich, dass der Volksmund recht hat.

Trotz Regen informierten sich weit über 100 Kinder zusammen mit ihren Eltern, Verwandten und Freunden über das familienfreundliche Ferienprogramm der Erlebnispädagogen aus Trabitz. Besonders gefragt waren die Kanu- und Floßfahrten auf dem Heindlweiher, an dessen Ufer eine Kletterstation lockte. Als unverändert beliebt erwiesen sich "Klassiker" wie das Indianerschmuckbasteln im Tipi und der Bogenschießstand. Beim Bemalen der Pferde "Shakara" und "Skippy" der Münchsreuther Familie Geigenmüller legten die Mädchen und Buben gern Hand an. "Heuer war hier viel mehr los als beim wohl allzu heißen Sommerwetter im letzten Jahr", stellte Bürgermeisterin Carmen Pepiuk erfreut fest.

Mittelpunkt des Aktionstags war die "Homo Pfiffikus"-Experimentierstation, bei der einige "Nachwuchsforscher" ein Windrad in eine "Öko-Erfrischungsmaschine" umkonstruierten. Leider vertrieb ein kräftiger Schauer eine halbe Stunde vor Ende die kreativen "Kids". "Sonst hätten sie ihre Konstruktion bestimmt funktionstüchtig fertiggestellt", war sich "Learning Campus"-Mitarbeiter Philip Schumann sicher. Fachkundige pädagogische Betreuung, sorgfältige Organisation und eine vielseitige Mischung aus Wissenschaft, Spiel, Einübung von Sozialkompetenz, Wecken des Umweltbewusstseins und einem Schuss Abenteuer: Dieses Konzept beeindruckte auch stellvertretenden Landrat Günter Kopp aus Tirschenreuth, Schwarzenbachs Gemeindeoberhaupt Thorsten Hallmann und den Immenreuther Vizebürgermeister Josef Hecht, die zu einem Informationsbesuch angereist waren.

Angetan waren sie von der regionalen Verwurzelung des Projekts, das sich bei seinen Angeboten so weit wie möglich auf Ressourcen und Kooperationsmöglichkeiten vor Ort stützt. "Wir haben in Trabitz Wurzeln geschlagen und wissen die verlässliche Rückendeckung der Gemeinde zu schätzen", vermerkte "Learning Campus"-Co-Geschäftsführer Dr. Benedikt Zeitler.

Bürgermeisterin Carmen Pepiuk dankte für die Bereicherung, die Trabitz durch das längst weit über die Nordoberpfalz hinaus bekannte erlebnispädagogische Projekt erfahren habe. Anmeldungen für das Ferienprogramm sind bis 31. Juli bei Partnergemeinden und -unternehmen möglich.

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Weitere Informationen:

www.www.ferien.learningcampus.de

Einzigartiges Konzept"Learning Campus" geht dieses Jahr als Partner von 22 Nordoberpfälzer Kommunen und Unternehmen an den Start. Nach eigenen Angaben stellt das Programm die "größte Ferienfreizeit Nordbayerns" dar. Von seinem Sitz im Trabitzer Raiffeisenhaus organisiert das 50 Mitarbeiter zählende Unternehmen auch Mittags- und Nachmittagsbetreuung an Schulen, Klassenfahrten, Familienbetreuungen und Erziehungsbeistandschaften. Seit vergangenem Jahr ist es Träger der Jugendherberge Burg Hohenberg.

Am eigenen "Campus-Institut", das mit der Hochschule Fulda und der Universität Ostfinnland kooperiert, bietet "Learning Campus" pädagogische Aus- und Fortbildungskurse mit Augenmerk auf Erlebnispädagogik und Inklusion an. (bjp)
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