Faurecia Trabitz
Stellen und Werk in Gefahr

Vermischtes
Trabitz
17.12.2015
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Bei Faurecia laufen Verhandlungen über weitere Stellenkürzungen. Dies bestätigte der französische Automobilzulieferer auf Anfrage unserer Zeitung. Laut IG Metall stehen 60 Stellen im Werk Trabitz (Kreis Neustadt/WN) auf der Streichliste. Betriebsrat und Gewerkschaften rechnen bis Ende Januar mit einem Verhandlungsergebnis. Bereits im Sommer hatte der Konzern 100 Stellen in Trabitz gestrichen.

Keine Fortschritte gibt es dagegen bei den Verhandlungen über einen Standortsicherungsvertrag. In drei Gesprächsrunden habe der Konzern keine Angebote gemacht. "Die Mitarbeiter wären zu Zugeständnissen bereit", sagt Udo Fechtner von der IG Metall. Der Arbeitgeber habe bislang aber nur erklärt, dass es für das Jahr 2016 keine neuen Aufträge für das Werk gebe. Für die Zeit danach laufen Ausschreibungen. Sollte es bis zum Frühjahr keine neuen Perspektiven geben, drohe dem Standort das Aus. Dagegen lässt die Konzernleitung verkünden, sie sei bemüht, dem Werk auch darüberhinaus "eine an den zukünftigen Entwicklungen des Automobilmarktes ausgerichtete Perspektive" zu geben.
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