Florianstag der Trabitzer Wehren
Für besonderen Beistand beten

Wie in jedem Jahr begleiteten Kirchenzüge die Messe zum Florianstag der Trabitzer Feuerwehren. Bild: bjp
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Trabitz
11.05.2016
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"Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr": Ihren alten Wahlspruch nehmen die drei Trabitzer Feuerwehren so ernst wie eh und je. Deshalb stand wieder ein von Pfarrer Werner Kaspindalin zelebrierter Gottesdienst in der Burkhardsreuther Pfarrkirche am Anfang ihres Florianstags.

/Burkhardsreuth. Der Geistliche rief die Gemeindebürger zum Gebet für ihre Brandschützer auf, die große körperliche und seelische Belastungen durchstehen müssten. Dafür bedürften sie des besonderen Beistands Gottes. Im Anschluss an die von Kirchenzügen eingerahmte und von der Stadtkapelle Grafenwöhr begleitete Messe war gemütliches Beisammensein im Gasthof Lober. Dort begrüßte der Vorsitzende der in diesem Jahr federführenden Burkhardsreuther Wehr, Robert Schwemmer, seine Kameraden, die Gemeindevertreter und die leider nur kleine Zahl weiterer Teilnehmer aus dem Kreis der Bürger.

"Der flapsige Spruch 'Heiliger Sankt Florian, verschon' mein Haus, zünd' andere an' drückt gerade nicht aus, was die Feuerwehren ausmacht", bekräftigte Bürgermeisterin Carmen Pepiuk. Die Bürger sollten sich bewusst sein, dass die Wehren "tragende Eckpfeiler unsers Gemeinschaftslebens" seien, dank deren "Einsatzwillens und harten Trainings wir alle gut aufgehoben sind", und das "Tag für Tag rund um die Uhr". Gemeinsam gedachte man aller verstorbenen Feuerwehrleute und vergaß auch nicht den Feuerwehrpatron Florian von Lorch. Als römischer Offizier unter dem Kaiser und Christenverfolger Diocletian blieb er dem Christentum treu und wurde deswegen hingerichtet. Der Jahrestag seines Todes am 4. Mai 304 wird als Heiligengedenktag begangen.
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