Gartenschmuck gestaltet
Flechtwerk spiegelt Charakter wider

Vermischtes
Trabitz
31.01.2016
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Zessau. Schmuddelwetter sperrten 16 Frauen für vier Stunden aus, um im Feuerwehrhaus Schmetterlinge, Herzen und anderen Gartenschmuck aus Weidenzweigen zu basteln. Auf Einladung der Landfrauen Zessau/Weihersberg führte "Erlebnisgärtnerin" Amelie Sura aus Altenstadt (rechts) ihre Geschlechtsgenossinnen in die Kunst des Flechtens und Windens ein. "Wenn Sie diese Techniken beherrschen, können Sie mit Weidenruten fast alles gestalten", ermunterte die Gartenfachfrau. "Gerade in der Gestaltung und Ausführung solcher Objekte spiegelt sich das Wesen des Bastlers wider: akribisch oder flüchtig, grob oder fein." Als "Gerüstruten" hatte sie Triebe der Grünen Weide mitgebracht, die mit den feineren Zweigen der Korbflechterweide umflochten werden. Die Triebe würden üblicherweise während der Winterruhezeit geschnitten, erläuterte Sura. Gartenschmuck aus Weidenruten empfehle sich nicht durch seine Beständigkeit, veranschaulichte die Expertin am Beispiel einer selbstgefertigten Hängeampel: "Auch nach sechs Jahren im Freien kann so ein Schmuckstück noch dekorativ und gefällig aussehen."
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