Osternacht in der Pfarrei Burkhardsreuth
Premierenreiche Tradition

Vermischtes
Trabitz
29.03.2016
32
0

Burkhardsreuth. Sie ist eine der ehrwürdigsten liturgischen Traditionen der Christenheit: die Auferstehungsfeier in der Osternacht. Heuer war in Burkhardsreuth manches ein wenig anders als sonst. So bot die Katholische Landjugend vor der Messe süße Osterlämmer an, und zur Freude von Klara Deubzer und Julia Marzi verkaufte sich das Festtagsgebäck aus einer Pressather Bäckerei wie die sprichwörtlichen "warmen Semmeln".

Zum ersten Mal feierten auch die in der Gemeinde Trabitz lebenden irakischen Flüchtlinge eine katholische Osternacht mit. In einer seiner Fürbitten "im Licht der Osterkerze" betonte Pfarrer Werner Kaspindalin, dass die Heimat dieser Menschen, "das Land Abrahams" an Euphrat und Tigris, den Christen, Juden und Muslimen gleichermaßen heilig sei. Der Geistliche wünschte den Asylsuchenden eine freundschaftliche Aufnahme, erbat aber auch ihrem vom Krieg gezeichneten Heimatland einen baldigen Frieden.

Zum letzten Mal eröffnete und schloss der ukrainischstämmige Pfarrer eine Osternachtmesse in der Jakobuskirche mit dem russisch-ostkirchlichen Ostergruß "Christos voskres, voistinu voskres" (Christus ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden). Denn zum 1. September wird er Burkhardsreuth verlassen, um im niederbayerischen Binabiburg eine neue Pfarrstelle anzutreten ("Der neue Tag" berichtete).
Weitere Beiträge zu den Themen: Osternacht (18)Pfarrei Burkhardsreuth (5)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.