Pfarrer Werner Kaspindalin verlässt die Gemeinde Burkhardsreuth zum 1. September
Näher an die Heimat

Pfarrer Werner Kaspindalin. Bild: bjp
Vermischtes
Trabitz
10.03.2016
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Burkhardsreuth. Werner Kaspindalin verlässt die Pfarrei Burkhardsreuth. Zum 1. September wechselt der Priester in die Pfarrei Binabiburg. Wie Burkhardsreuth ist der Ort ein Gemeindeteil. Politisch gehört das Dorf zur Gemeinde Bodenkirchen im Landkreis Landshut.

Seit vergangenem Samstag sei die Versetzung offiziell, sagt Kaspindalin. Er freue sich auf den Wechsel. 21 Jahre ist er Pfarrer in Burkhardsreuth. "Normal sind für einen katholischen Priester 15 Jahre", erklärt Kaspindalin. Für den 59-Jährigen dürfte die Pfarrei Binabiberg nach eigener Aussage die letzte Pfarrstelle werden.

Zustande kam die Versetzung auf dem normalen bürokratischen Dienstweg: "Das Bistum hatte die Stelle ausgeschrieben, ich habe mich beworben und bin genommen worden", erklärt Kaspindalin. "Alles freiwillig."

Er blicke auf 21 schöne Jahre in der Oberpfalz zurück und doch freue er sich auf den Umzug und die Veränderung, "schon weil ich damit näher an meine Heimat komme". Durch den Umzug ins niederbayerische Binabiberg halbiere sich die Entfernung in seine Allgäuer Heimat, erklärt der gebürtige Füssener.

Kaspindalin ist seit 21 Jahren Seelsorger in der Pfarrei Burkhardsreuth. In die Oberpfalz kam er aus Rom, wo er zuvor drei Jahre verbracht hatte. Davor war er in der Burkhardsreuther Nachbarpfarrei Pressath als Kaplan eingesetzt. Zu seiner Nachfolge konnte Kaspindalin nichts sagen. Das sei Sache des Bistums.
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