Pichlberg feiert den Abschluss der Weihnachtszeit
Die Krippe steht noch

Vermischtes
Trabitz
01.02.2016
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Pichlberg/Trabitz. Vor dem gemütlichen Teil hielt der aus Pichlberg stammende Pfarrer Gerhard Pausch eine Messe. Lena Scheckmann auf dem Akkordeon und Stephanie Bräutigam auf der Gitarre sorgten dabei für Musik. Der Pfarrer und sein Bruder Josef erklärten dabei, weshalb die Weihnachtstage in der Kirche nicht mit Dreikönig, sondern erst an Mariä Lichtmess enden.

Pfarrer Pausch erzählte anschließend die Geschichte von der Suche nach dem Stern der Hoffnung und dem vierten König. Gespannt lauschten die Besucher im voll besetzten Stüberl in Pichlberg. Zu Glühwein, Punsch sowie dem übrig gebliebenen Weihnachtsgebäck, das die Gemeindemitglieder mitgebracht hatten, wurde gesungen und geplaudert. So ziemlich alle Altersgruppen waren vertreten und erfreuten sich an diesem Abend.

Josef Pausch erklärte die Bedeutung des Festtages Mariä Lichtmess, mit dem 40-tägige Weihnachtszeit der Christen endet. "Heute fliegt der Weihnachtsbaum noch vor Dreikönig raus, in den ländlichen Regionen bleibt er bis Mariä Lichtmess am 2. Februar." Auch die Krippe und Weihnachtsbeleuchtung seien bis zu diesem Abend zu bewundern.

Nicht nur für Christen war dies ein überaus wichtiger Tag. Früher, als die Landwirtschaft noch Knechte beschäftigte, hatten die Bediensteten Zahltag, der Jahreslohn wurde ausgezahlt und die Mägde sowie Knechte hatte die Möglichkeit, ihren Arbeitsplatz zu wechseln, wusste Josef Pausch.
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