Schauübung zur Brandschutzwoche
Himmel hilft beim Löschen

Wasser marsch: Um 14.07 Uhr schoss der erste Wasserstrahl aus einem der Burkhardsreuther Feuerschläuche. Unterdessen eilten Atemschutzgeräteträger in das "brennende" Palettenlager, um zwei "Bewusstlose" zu bergen. Bild: bjp
Vermischtes
Trabitz
19.09.2016
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Das nennt man Timing: Als am Sonntagnachmittag bei der Schauübung zur Brandschutzwoche auf dem Lagerhausgelände der erste Wasserstrahl aus einem Schlauch der Feuerwehr Burkhardsreuth schoss, drehte auch Hauptbrandmeister Petrus die Hähne auf. Doch der hartnäckige Platzregen brachte die drei Trabitzer Wehren nicht aus dem Konzept.

Dass die 24 angerückten "Spritzen-Meister" das Manöver mit bewährter "Trabitzer Feuerwehrpräzision" abwickeln würden, daran hatten wohl weder zweiter Bürgermeister Franz Groß noch Kreisbrandmeister Jürgen Haider oder die rund 30 Zuschauer gezweifelt. Schon drei Minuten nach dem Funkalarm gellte das Martinshorn des Burkhardsreuther Einsatzfahrzeugs über den Raiffeisenplatz, bald darauf waren die Kameraden aus Zessau und Feilersdorf zur Stelle, und sieben Minuten nach der Alarmierung hieß es zum ersten Mal "Wasser marsch". Als "Extra" mussten Atemschutzgeräteträger die beiden "bewusstlosen" Jungfeuerwehrleute Magdalena und Sebastian Schwemmer aus dem Palettenlager bergen, was ebenfalls zügig gelang.

Befriedigt nahm nicht zuletzt Josef Scheidler, der als Geschäftsführer der "Raiffeisen Markt Waren GmbH" quasi "Gastgeber" war, zur Kenntnis, dass im Ernstfall dank zweier verlässlich funktionierender Hydranten und des nahen Heindlweihers kein Mangel an Löschwasser zu befürchten wäre. Zufrieden mit dem Ablauf der gut halbstündigen "Generalprobe" war insbesondere Andreas Pöhlmann, der seine Feuertaufe als Einsatzleiter glänzend bestand. Dem Hauptfeuerwehrmann, der erst heuer zum Vizekommandanten der Burkhardsreuther Wehr berufen wurde, war vor allem eins wichtig: "Die Übung sollte auch die Bevölkerung neugierig auf uns machen, denn wir freuen uns nicht nur, wenn sich die Bürger dank unserer Arbeit sicher fühlen, sondern auch über jeden, der aktiv in unseren Feuerwehren mitmachen möchte."
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