Transit ausgebrannt und ein Auffahrunfall auf der Staatsstraße 2665
Sechs Verletzte in 20 Minuten

Vermischtes
Trabitz
07.09.2016
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Zwei Einsätze forderten am Mittwochabend die Helfer: Nur wenige Kilometer voneinander entfernt wurden sie etwa zur gleichen Zeit zu zwei Unfällen gerufen.

Trabitz/Kastl. (jma/esc) Gegen 18.30 Uhr fuhren zwei Bauarbeiter mit dem Ford Transit einer Firma die Staatsstraße 2665 von Pressath in Richtung Kemnath, als im Innenraum des Fahrzeugs aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer aufflammte. Die beiden Insassen wurden dabei lebensgefährlich verletzt.

Der Fahrer steuerte das Fahrzeug bei Grünbach nach links in die Straße nach Trabitz. Die beiden Insassen sprangen brennend aus dem Transit. Der Wagen rollte noch weiter durch einen Garten und einen Hof und prallte gegen einen Baum, wo er schließlich zum Stehen kam.

Anwohner leisten Erste Hilfe


Die Anwohner des Hauses alarmierten die Einsatzkräfte und leisteten Erste Hilfe bis der Rettungsdienst eintraf. Daraufhin wurden die beiden lebensgefährlich verletzten Männer mit zwei Rettungshubschraubern in eine Spezialklinik nach Nürnberg geflogen.

Die genaue Ursache, warum im Innenraum Feuer entstand, muss nun die Kripo Weiden klären. Am Mittwochabend gab es dazu noch keine genauen Angaben. Auch die beiden Männer konnten bis dahin noch nicht vernommen werden. Die Feuerwehren aus Zessau und Pressath waren zur Absicherung an der Einsatzstelle.

Autounfall in Kastl


Knapp 20 Minuten später kam es auf Höhe der Abzweigung Unterbruck zu einem Auffahrunfall mit vier Personen. Eine 33-Jährige fuhr mit ihrem VW Touran von Troglau Richtung Kastl und wollte an der Einmündung nach Unterbruck links abbiegen. In dem Auto befanden sich auch die dreijährige Tochter und der sechs Monate alte Sohn. Weil ein 34-jähriger mit einem Mercedes Sprinter entgegenkam, musste die 33-jährige aus dem Gemeindebereich Trabitz anhalten. Das hat ein nachfolgender 31-Jähriger allerdings übersehen: Er krachte ungebremst mit seinem Audi A 3 ins Heck des VW. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Touran um seine Achse herum und auf die Gegenfahrbahn gedreht, wo er noch mit der Front in die linke Seite des vorbeifahrenden Sprinter geschoben wurde, berichtet die Polizei. Der Touran kam auf der Gegenfahrbahn zum Stehen, an ihm entstand Totalschaden von 10 000 Euro. Die Front des Audi wurde demoliert, Schaden etwa 5000 Euro. An dem Sprinter entstand ein Schaden von etwa 2000 Euro. Das BRK brachte den 31-jährigen Audifahrer aus dem Gemeindebereich Kemnath mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.

Nach erster Diagnose wurden die Insassen des VW Touran schwerer verletzt: Sowohl die Mutter als auch die dreijährige Tochter wurden zur stationären Behandlung ins Klinikum Bayreuth gebracht. Der sechs Monate alte Säugling wurde vorsorglich in die Uniklinik nach Regensburg geflogen.

Die Feuerwehren Kastl und Unterbruck sorgten für die Absicherung der Unfallstelle, Totalsperrung mit Umleitung des Verkehrs und Säuberung der Fahrbahn.
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