Zum Internationalen Katzentag: Eine Katzenliebhaberin erzählt
Gefragter Mäusejäger

Stolz hält Jutta Schindler ihren schwarzen Liebling in den Armen. Erst mit viel Geduld und Liebe konnte sie das Vertrauen ihres Katers Maxi gewinnen. Bild: Jutta Schindler
Vermischtes
Trabitz
08.08.2016
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Der Kater von Jutta Schindler ist in der ganzen Nachbarschaft bekannt und beliebt. Besonders gern hat ihn aber die Besitzerin selbst. Für sie gibt es keine besseren Haustiere. Zum Tag der Katzen am heutigen Montag erklärt sie, warum.

"Katzen sind eigenständiger und haben ihren eigenen Kopf", meint die 40-Jährige. Man müsse nicht mit ihnen Gassi gehen, sie sind einfacher zu halten, wenn man beruflich gebunden ist. Auch als Kuschelpartner schätzt sie Jutta Schindler sehr. Deshalb will sie das nun schon seit fast 30 Jahren anhaltende Zusammenleben nicht mehr missen. "Katzen kann man im Gegensatz zu Hunden auch mal alleine zu Hause lassen. Allerdings können sie manchmal schon ziemlich stur und eigensinnig sein."

Angefangen hat alles zufällig. Als Kind hatte Schindler keine Haustiere. "Eines Tages ist uns dann eine Katze zugelaufen und bei uns geblieben. Seitem habe ich eine Katze", erzählt sie. Ihr Maxi ist schon die sechste Mietze in Folge. Schmunzelnd nennt die Besitzerin ihren sieben Jahre alten Kater "Maximilian von der Blankenmühle", benannt nach ihrem Wohnort, einem Ortsteil von Trabitz. "Dieser Name erntet stets Bewunderung", meint die 40-Jährige. Zu ihr gefunden hat der persische Mischling übrigens über eine Kleinanzeige im "Neuen Tag". Sie hat sich des damals drei Jahre alten Katers angenommen, weil er sich mit der anderen Katze der Vorbesitzer nicht vertragen hat. Außerdem hatte man Angst, dass der Freigänger auf der stark befahrenen Straße nebenan überfahren wird. Somit musste er abgegeben werden. "Als der Maxi zu uns gekommen ist, war er psychisch am Ende, war sehr scheu und verängstigt und hat sich nur unter dem Esszimmerschrank versteckt. Das hat sich aber mit der Zeit gelegt", berichtet Schindler. Mit viel Zeit und Zuneigung gewann sie sein Vertrauen. Fremden gegenüber ist er allerdings immer noch zurückhaltend.

Vor allem beim Futter achtet die Katzenliebhaberin darauf, was sie ihrem Tier vorsetzt. Sie sagt, es sei vor allem wichtig, nicht auf Billigfutter vom Discounter zu setzen, sondern Markenfutter zu kaufen. Von dessen Qualität ist sie überzeugt. Aber genauso wichtig sei Bewegung im Freien. "Tagsüber kann die Katze sich draußen frei bewegen. Da kommt es schon Mal vor, dass sie die ein oder andere Maus fängt", erzählt Schindler. Auch den Nachbarhund ärgere der Abenteurer gerne. Der Kater wisse genau, dass der Hund ihm von seinem Zwinger aus nichts antun kann. "Nur nachts achte ich darauf, dass Maxi im Haus ist, da ich Angst davor habe, dass er überfahren wird", erzählt Schindler. Erschöpft von seinen Ausflügen, ruht der Kater sich gerne auf seinem Lieblingsplatz am Fenster aus. "Ins Bett darf er nicht. Das ist tabu", fügt die Katzenbesitzerin hinzu.

Doch auch die Nachbarn sind beigeistert vom "Maximilian von der Blankenmühle". Weil er die einzige Katze in der Umgebung ist, die den Kampf gegen Mäuse und anderes Kleingetier aufnimmt, komme es vor, dass die Nachbarn fragen, ob der Kater mal wieder bei ihnen vorbeischauen könne, erzählt Schindler stolz.

Internationaler KatzentagDie Katze ist laut der Internetseite "dertagdes.de" das beliebteste Haustier in Deutschland. Mit rund acht Millionen Katzen in den deutschen Haushalten ist das Tier Spitzenreiter. Der "Internationale Katzentag" am 8. August ist von der Tierschutzorganisation "International Fund for Animal Welfare" ins Leben gerufen worden.

Er richtet sich an die Familie der Katzen, also auch an Raubkatzen wie Tiger oder Löwen. (plum)
Infografik: Wo leben Europas Katzenliebhaber? | Statista

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