Der VEZ Learning Campus
Viel mehr als Ferienfreizeit

Wirtschaft
Trabitz
10.06.2016
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VEZ = Ferienbetreuung: Die Menschen in der Region verbinden Stephan Müller und seinen Learning Campus vor allem mit den sechs Wochen Sommerferien. Dabei bietet der Verein längst mehr, inzwischen beinahe bayernweit. Bald soll die Vereinsarbeit sogar ans Schwarze Meer ausgeweitet werden.

50 Beschäftigte arbeiten inzwischen beim VEZ, dazu zählen pädagogische Fach-, wie Hilfskräfte, aber auch Köche - und zwar das ganze Jahr. "Die Ferienfreizeit macht zwar immer noch viel Arbeit, insgesamt ist sie aber nur noch ein kleiner Teil des Gesamtprogramms", sagt Benjamin Zeitler. Er ergänzt seit einigen Wochen Müller und Adrian Haralambie in der Geschäftsführung.

Mehr Bedeutung habe inzwischen die Schulbetreuung. Pädagogen und Betreuer kümmern sich in Altenstadt, Sulzbach-Rosenberg und Gefrees um offene und gebundene Ganztagsschulen, bieten den Service vom Mittagessen, über Hausaufgabenbetreuung bis zur Freizeitgestaltung. Im Geschichtspark Bärnau bietet der Verein Museumspädagogik an, in Bad Kissingen und Bad Alexandersbad unterhält er mit Kooperationspartnern verschiedene erlebnispädagogische Angebote. Das gleiche gilt für die Burg Hohenberg. Den historischen Bau an der Eger hat der Verein inzwischen gepachtet und bewirtschaftet ihn. "Die Anlage und die Natur der Umgebung bieten hervorragende Bedingungen", erklärt Zeitler.

Ein weiteres Standbein ist die Jugendhilfe. Unter den Stichwörtern Erziehungsbeistand und Schulbegleitung begleiten die Pädagogen Jugendliche mit besonderem Förderbedarf. Einen solchen haben auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Vor allem, seit die Flüchtlingszahlen im vergangenen Jahr stark stiegen, bringt sich der VEZ auch bei deren Betreuung und Förderung ein. Obwohl der Verein längst bayernweit aktiv ist, halte er an Trabitz als seinen Standort fest. "Das wird auch in den nächsten 10 und 15 Jahren so sein", verspricht Zeitler. Ein Umzug steht in absehbarer Zeit dennoch an. Das ehemalige Memory soll die neue Zentrale des VEZ werden. Bis dieses Gebäude saniert ist, ist die Verwaltung im Gebäude der Raiffeisenbank untergebracht.

Dort planen die Geschäftsführer derzeit an der Internationalisierung des Vereins: "Wir haben enge persönliche Verbindungen nach Rumänien", erklärt Zeitler. Besonders die Natur des Donaudeltas soll bald auch deutschen Umwelttouristen zugänglich gemacht werden, zum Beispiel durch eine Umweltstation mit Übernachtungsmöglichkeiten.
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