Spectaculum vom 2. bis 4. September
Für drei Tage ins Mittelalter

Als erste der Mitwirkenden haben die Trausnitzer Tanzweiber das Üben angefangen. Die Gruppenleiterinnen Cornelia Klar und Heldwig Klug zeigen die Tanzschritte und hoffen, dass sich noch viele Frauen der Gruppe anschließen. Bild: bnr
Freizeit
Trausnitz
01.06.2016
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Das Spectaculum auf der Burg Trausnitz, das die Pfreimdtal-Gemeinde vom 2. bis 4. September ins Mittelalter zurückversetzt, nimmt immer konkretere Formen an. Nachdem die Aufgaben an die vielen Mitwirkenden verteilt worden sind, geht es darum, diese auch "bühnenreif" umzusetzen.

Die Burg und ihre Geschichte ist für viele Trausnitzer ein Lebensgefühl und lässt sie nicht mehr los. 19 Jahre sind vergangen als der letzte Vorhang bei den Burgfestspielen fiel und elf Jahre seit dem letzten Spectaculum. Für viele Trausnitzer eine lange Durststrecke, die heuer zu Ende gehen soll.

Requisiten vorhanden


Die "Ludwigritter" mit ihrem Chefs Josef Dobmeier und Helmut Zimmerer wollen zusammen mit der Vereinsgemeinschaft, der Jugendherberge und der Gemeinde für drei Tage das Mittelalter wieder zum Leben erwecken. Dazu ist das Mitwirken der gesamten Bevölkerung notwendig. Die Trausnitzer haben das große Glück, das alle Requisiten und Kostüme aus der Festspielzeit gut aufbewahrt und gepflegt worden sind.

Auch haben die meisten ihr Festspielkostüm noch sorgfältig im Schrank verstaut. Bei manchen wird nach so langer Zeit eine Änderung notwendig sein, wenn der Rock oder die Bluse auf seltsame Weise eingegangen sind. Das lässt sich sicherlich beheben.

Das Festprogramm hat besondere Schwerpunkte auf die musikalische Ausgestaltung des Festes gelegt. Hier haben sich die Verantwortlichen Unterstützung von auswärts geholt. So bekannte Formationen wie "Furunkulus", "Trollfaust" und "Amici Musicae Antiquea" sind die absoluten Stars der Szene. An allen drei Tagen bringen sie die Klänge der Vergangenheit zum Leben. Zu Trausnitz und der Burg gehört seit vielen Jahren die Fanfarengruppe aus Tännesberg. Trommeln und Fanfaren sind vom Spectaculum nicht wegzudenken.

Mittelalterliche Tänze


Wo die Musik spielt wird auch getanzt. Hier kommen die Trausnitzer Tanzweiber ins Spiel. Diese Gruppe aus der Festspielzeit übt bereits wieder fleißig die Tänze der Spinnerinnen und der Waschweiber. Bisher sind 16 Frauen zu den Proben erschienen. Die Ausbildung liegt in den Händen von Cornelia Klar und Hedwig Klug. Beide wünschen sich, das noch viel mehr Frauen zu den Übungsstunden erscheinen.

Auch die legendäre Flötengruppe soll wieder aktiviert werden. Das "La Marmotte" weckt die schönsten Erinnerungen und erzeugt Gänsehaut. Darin eingebunden werden die Kinder der Grundschule. Aber auch ältere dürfen sich der Gruppe anschließen, die von Katharina Sandmann geleitet wird. Die Organisatoren und die Vereine setzen alles daran, die Begeisterung in der Bevölkerung zu steigern. Das Vorhaben braucht die Mitarbeit der gesamten Gemeinde.
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