Häuslebauer in den Startlöchern

Im neuen Baugebiet "In der Lohe" geht es jetzt um die Erschließung und Anordnung der Bauparzellen. Vor Ort verglich der Gemeinderat Planung und Gelände. Dies stieß natürlich auf großes Interesse der Anlieger. Bild: bnr
Lokales
Trausnitz
22.08.2015
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Das neue Baugebiet ist noch in Planung, zwei Bauwillige warten bereits auf die Fertigstellung. Sorge bereitet dagegen wieder die Grundschule.

Das neue Baugebiet "In der Lohe" nimmt konkrete Formen an. Das Ingenieurbüro Kaiser legte dem Gemeinderat sechs Planungsvarianten auf den Tisch, welche die Straßenführung und die Aufteilung der Parzellen zum Inhalt hatten. Vor Ort machte sich der Gemeinderat ein Bild von der Sachlage.

Nach der Planungsvorgabe sollen im neuen Baugebiet acht Parzellen mit einer Fläche zwischen 700 und 1100 Quadratmeter entstehen. Sie werden durch eine Straße erschlossen, die den Amselweg mit der Ringstraße verbindet. Bis auf einige Optimierungen war der Gemeinderat mit der vorliegenden Planung einverstanden. Sind die endgültigen Pläne fertig, befasst sich der Gemeinderat erneut mit dem Thema.

Nach Schwandorf versetzt

Nach Aussage von Bürgermeister Martin Schwandner haben bereits zwei Bauwillige nach Grundstücken gefragt. Diese positive Entwicklung kann nach Aussage des Bürgermeisters leider nicht auf die Grundschule übertragen werden. Nach dem Schuljahresende erreichte Trausnitz die Nachricht, dass Lehrerin Michaela Tobisch nach Schwandorf versetzt wird. Sie wurde als Hoffnungsträgerin für die Weiterentwicklung der Trausnitzer Grundschule angesehen. Nach Mitteilung der Schulbehörde ist diese Entscheidung endgültig, informierte Schwandner.

Die lange Trockenheit zeige nun auch in der Gemeinde Tausnitz ihre Auswirkung. Die Wasserversorgung durch den Zweckverband Glaubendorfer Gruppe konnte nur durch den Verbund mit Wernberg in dieser Gleichmäßigkeit aufrecht erhalten werden. Nach Aussage von Verbandsvorsitzendem Hans Müller ist der Verbrauch in der Trockenperiode um 30 Prozent gestiegen. Diese Menge führte dazu, dass der Grundwasserspiegel drastisch gesunken sei. Selbst bei größeren Niederschlagsmengen brauche es eine längere Zeit, bis sich der Wasserstand wieder erholt habe. "Der sparsame Umgang mit dem Trinkwasser muss oberste Priorität haben", appellierte der Verbandsvorsitzende an die Vernunft der Verbraucher.

Die Straßenausbaubeiträge sind bayernweit in die Kritik geraten. Jetzt reagiert der Landtag. In Kürze wird eine Expertenanhörung zum Thema stattfinden. Im laufenden Dorferneuerungsverfahren seien aus diesem Grund keine Vorausleistungsbescheide an die Anlieger ergangen. Die Gemeinde wolle erst das Ergebnis aus dem Landtag abwarten, hieß es in der Sitzung. In Sachen "Dorfladen" gebe es eine neue Entwicklung.

Die Ratsapotheke in Oberviechtach zieht in das "Haus der Stiftung" (früher "Haus der Bäuerin") um und hat die jetzige Einrichtung dem Projekt "Dorfladen" geschenkt. Mittlerweile ist alles abgebaut und eingelagert. Ausdrücklich bedankte sich der Bürgermeister für die großzügige Spende. Die Projektgruppe tritt im September wieder zusammen.

Funk-Umstellung

Die Umstellung der Feuerwehren in der Gemeinde auf die neue Digitalfunktechnik werde nun abgeschlossen. Den Einbau in die drei Fahrzeuge übernimmt die Firma Rohde und Schwarz GmbH zum Preis von 4513 Euro. Im Feuerwehrhaus entspricht das Eingangstor nicht mehr den Anforderungen. Zum Preis von 5500 Euro baut die Firma Winkelmann nun ein Sektionaltor ein.
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