Jagdgenossenschaft wählt Andreas Prem an ihre Spitze - Geld für Jahreskrippe spenden
Lange Ära Georg Klug endet harmonisch

Künftig vertritt Andreas Prem (links) als Vorsitzender die Interessen der Jagdgenossen. Sein Stellvertreter ist Reinhold Puff (Zweiter von rechts). Als Beisitzer wurden Michael Lehner (Mitte) und Ulrike von Godin (rechts) gewählt. Das Protokollbuch und die Kasse führt Heidi Braun (Zweite von links). Bild: bnr
Lokales
Trausnitz
05.03.2015
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Die Jagdgenossenschaft Trausnitz hat einen neuen Jagdvorstand: Einstimmig schenkten die 48 Wahlberechtigten Andreas Prem das Vertrauen. Er löst damit Georg Klug ab, der sich nach 25 Jahren in diesem Ehrenamt nicht mehr zur Wahl stellte.

"Nach 25 Jahren ist die Zeit gekommen, die Jugend in die Pflicht zu nehmen", begründete Georg Klug seinen Schritt. Vor den anstehenden Neuwahlen zog der scheidende Jagdvorstand ein kurzes Resümee seiner Amtszeit. Als wichtigste Handlung bezeichnete Klug die Erstellung eines Jagdkatasters. Bei Neuwahlen, einer Jagdverlängerung oder Neuvergabe haben die Jagdgenossen nun immer die aktuellen Zahlen und Besitzverhältnisse zur Hand.

Besonders lobte der Vorstand die harmonische Zusammenarbeit mit den Jagdpächtern, die ein zielgerichtetes Zusammenarbeiten ermöglichte.

In der letzten Sitzung, die er leitete, konnte Georg Klug den Dank und die Anerkennung der Jagdgenossen und der Jägerschaft entgegennehmen. Diese lobten die Besonnenheit und den Sachverstand des scheidenden Vorstandes, die sich besonders bei dem alle drei Jahre anstehenden Verbissgutachten zeigten.

Ergebnis der Wahl

Die anstehenden Neuwahlen wurden von Altbürgermeister Hubert Pröls geleitet: Neuer Jagdvorstand wurde Andreas Prem, der bereits als 2. Vorstand Erfahrung in diesem Amt sammeln konnte. Zu seinem Stellvertreter wurde Reinhold Puff gewählt. Als Beisitzer erhielten Ulrike von Godin und Michael Lehner das Vertrauen der Jagdgenossen. Das Protokollbuch und die Kasse führt weiterhin Heidi Braun und zum Gerätewart wurde Josef Prechtl gewählt. Kassenrevisoren sind Hubert Pröls und Josef Prechtl. Nach den Neuwahlen stand die Handhabung des Jagdschillings zur Abstimmung. Der Jagdschilling wird auf Antrag auch in diesem Jahr wieder ausbezahlt. Mit den Rest, auf den etliche Grundeigentümer verzichten, kann eine gemeinnützige Einrichtung unterstützt werden. Der Versammlung lag ein Antrag von Josef Götz vor, der die Jahreskrippe in der Pfarrkirche mit einer Abendmahlgruppe erweitern möchte. Dieses Anliegen wird von den Jagdgenossen mit 500 Euro unterstützt.
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