Kirwaburschen im Triathlon spitze

Für rote Köpfe sorgte das Zwei-Liter-Rennen. Zwei Liter sind ganz schön viel Flüssigkeit, noch dazu wenn es sich um Wasser handelt.
Lokales
Trausnitz
22.07.2015
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Mit ihrem Begleitprogramm zum Skapulierfest traf die Vereinsgemeinschaft den Geschmack des Publikums. Für die Jüngsten hatte der Elternbeirat der Grundschule mit dem Jugendrotkreuz ein Kinderfest auf die Beine gestellt. Die Erwachsenen suchten im Bayerischen Triathlon ihren Meister.

Die Kinder der Grundschule brachten in der Festhalle ihr tolles Musikprogramm auf die Bühne. Ob Eltern, Oma oder Opa: Alle waren sie begeistert von der Professionalität, mit der sich ihre Sprösslinge auf der Bühne bewegten. Der Applaus spornte die Kinder zu Höchstleistungen an. Kreativität war dann beim Jugendrotkreuz gefordert. Vom Haar-Styling bis zum fantasievollen Gesichtsschmuck konnte jeder zeigen, was er so drauf hat. In der Zwischenzeit unterhielten sich die Erwachsenen bei Kaffee und selbst gebackenen Kuchen.

Kraft und Geschicklichkeit waren dann beim Bayerischen Triathlon der Erwachsenen gefordert. Eine Mannschaft bestand aus vier Personen, in der beide Geschlechter vertreten sein mussten. Damit begannen schon die ersten Schwierigkeiten. So besteht der Gemeinderat nur aus Männern, wo sollte man eine Frau hernehmen? Für Bürgermeister Martin Schwandner kein Problem. Ein Anruf - und die Mannschaft war komplett. Beim genaueren Hinsehen hatten auch die "Halbstarken" mit Kostüm und Perücke nachgeholfen. Aber so kleinlich wollten die Schiedsrichter dann doch nicht sein. Bereits die erste Disziplin, der Bretterlauf, erforderte höchste Konzentration. Entscheidend war das klare Kommando des Vordermannes. Nach dem ersten Durchgang kristallisierten sich die Favoriten heraus. Besondere Tücken hatte das Fassrollen. Eine falsche Bewegung - und das Fass schlug eine ganz andere Richtung ein. Auch das Zwei-Liter-Rennen war nicht ohne. Galt es doch, ein Zwei-Liter-Gefäß - der Inhalt konnte selbst bestimmt werden - in kürzester Zeit leer zu trinken. Da färbte sich mancher Kopf rot. Am Ende hatten die Kirwaburschen die Nase vorne. Zweite Sieger waren die "Halbstarken", denen nur Sekunden fehlten. Sie erhielten aber dafür den Sonderpreis, der für die originellsten Kostüme ausgelobt war. Den dritten Platz belegte der Gemeinderat. Für die Sieger gab es Pokale. Nach solchen Anstrengungen war eine Erfrischung beim süffigen Zoigl besonders willkommen. Mit der Kapelle "D'Spalter" aus Raigering landete der Veranstalter einen Volltreffer. Was diese fünf Musikanten aus ihren Instrumenten herausholten, war Sonderklasse. Die Vereinsgemeinschaft hat sich hier etwas besonderes einfallen lassen, das eine Wiederholung im nächsten Jahr herausfordert.
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