Schluss mit dem Schilderwald

Im Bereich der Gemeinde soll künftig ein einheitliches Beschilderungskonzept zur Anwendung kommen. Die Hinweistafeln werden analog zu den Schildern der Stadt Pfreimd erstellt. Bild: bnr
Lokales
Trausnitz
21.06.2015
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Wie andere Orte strebt auch die Gemeinde ein einheitliches Beschilderungskonzept an. Die Umsetzung dauert aber noch ein bisschen.

(bnr) Nach eingehender Beratung einigte sich der Gemeinderat bei seiner Sitzung darauf, die künftige Beschilderung analog zu den Tafeln der Stadt Pfreimd auszuführen. Weißer Untergrund mit schwarzer Schrift bedeutet einen Hinweis auf öffentliche Einrichtungen. Brauner Untergrund mit weißer Schrift weist auf eine Sehenswürdigkeit hin. Die Beschilderung kommt aber erst Ende 2016 mit dem Abschluss der Dorferneuerung zu tragen. Auch private Einrichtungen müssen sich dann der einheitlichen Beschilderung angleichen.

Eine Information durch Bürgermeister Martin Schwandner war eigentlich der wichtigste Punkt der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates: Die Gemeinde gratulierte Prof. Dr. Andrea Klug - einer gebürtigen Trausnitzerin - zur Wahl zur Präsidentin der OTH Amberg/Weiden. "Die Berufung in ein solch bedeutendes Amt erfüllt die Gemeinde mit Stolz", betonte der Bürgermeister. Das Fahrverhalten von uneinsichtigen Verkehrsteilnehmern im Bereich von Kaltental führte wiederholt zu Beschwerden der Anlieger. Trotz einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 Kilometer in der Stunde wird zu schnell gefahren. Auf Anordnung des Landratsamtes wird die 60er-Zone nun deutlich vergrößert. Für die Verkehrsteilnehmer bedeutet dies auch eine verstärkte Geschwindigkeitskontrolle durch die Polizei. Die Kreisstraße SAD 30 von Köttlitz nach Söllitz wird 2016 ausgebaut. Jetzt ergeben sich Schwierigkeiten im Bereich der Hägler Scheune. Der bestehende Kurvenradius ist nicht zulässig. Für diesen Abschnitt muss eine neue Trassenführung geplant werden. Im Wasserleitungsnetz entstanden zur gleichen Zeit zwei Rohrbrüche. Einer ereignete sich in der Hofmark, der zweite im Schafhof. Speziell im Bereich Schafhof ist dabei ein Privatanwesen zu Schaden gekommen. Ein Sachverständiger wird nun den Schaden am Gebäude ermitteln, der über die Gemeindeversicherung abgedeckt wird. Gegen den Bauantrag von Hans Schießl aus Söllitz, der an sein Wohnhaus eine Schleppdachgaube anbauen will, hatte der Gemeinderat keine Einwände und stellte das Einvernehmen her.
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