Welche Bedürfnisse haben die Bürger? - Fragebogenaktion in der Gemeinde läuft bis 15. Januar
Das Dorf als Lebensmittelpunkt stärken

Lokales
Trausnitz
09.12.2014
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Die Gemeinde startet in den nächsten Tagen mit der bereits angekündigten Fragebogenaktion in allen Gemeindeteilen. Der Gemeinderat erhofft sich dadurch Auskünfte zu wichtigen Punkten der Gemeindepolitik, um somit den realistischen Bedarf ermitteln zu können.

Alle Punkte zielen darauf ab, dass Menschen im Alter zu Hause wohnen bleiben können. Speziell die Nahversorgung und eine akzeptable Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel würde die Gemeinde enorm aufwerten - auch für junge Leute. Um im Alter in der Gemeinde wohnen bleiben zu können, ist die gegenseitige Unterstützung der Bürger unverzichtbar. In manchen Bereichen funktioniert die Nachbarschaftshilfe bereits jetzt schon recht gut.

Die Gründung einer Bürgerhilfe könnte die Kräfte bündeln und allen Bedürftigen zugänglich machen. Sie soll dann zum Tragen kommen, wenn die Hilfeleistung nicht durch gewerbliche Anbieter oder bestehende soziale und karitative Einrichtungen abgedeckt werden kann. Es geht um Hilfsdienste wie einkaufen gehen, kleinere Arbeiten in Haus und Garten oder Unterstützung bei Schriftverkehr oder Behördengängen. Auch ein Fahrdienst wäre eine praktische Einrichtung. Etliche Gemeinden im Umkreis haben es bereits vorgemacht, wie die Nahversorgung verbessert werden kann. Ein Dorfladen für die Dinge des täglichen Bedarfs und als Treffpunkt für jung und alt wäre eine ideale Aufwertung im täglichen Miteinander.

Der öffentliche Nahverkehr ist in erster Linie Landkreissache, doch möchte auch hier die Gemeinde unterstützend tätig sein. Und nicht zuletzt wurde in der Bürgerversammlung angeregt, einen Computerkurs gerade für ältere Menschen anzubieten. Anregungen zu all diesen Themen und auch weitere persönliche Anregungen können in dieser Fragebogenaktion mit aufgenommen werden. Die Umfrage ist lediglich eine unverbindliche Bedarfsermittlung. Je mehr Bürger sich daran beteiligen, desto aussagekräftiger ist das Ergebnis. Der Fragebogen steht im Internet oder in der Gemeindekanzlei zur Verfügung. Bis 15. Januar sollte die Aktion abgeschlossen sein.
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