Wo saniert werden muss

Der Gemeinderat machte sich ein Bild vom Sanierungsbedarf. Bild: bnr
Lokales
Trausnitz
07.01.2015
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Zum Jahresbeginn besuchte der Gemeinderat die nördlichen Ortsteile Köttlitz und Söllitz sowie das ostwärts gelegene Reisach, um sich ein Bild vom Sanierungsbedarf der Gemeindestraßen, Kernwege und Waldwege zu machen. Die Ortsteile Bierlhof und Atzenhof werden im März in die Bedarfsliste aufgenommen.

Die Straßen und Wege im Gemeindebereich bedürfen vielerorts eine nachhaltige und kontinuierliche Sanierung. Die angestauten Maßnahmen können sicherlich nicht alle in diesem Jahr geschultert werden, dazu sind die erforderlichen Investitionen zu umfangreich.

Um sich ein genaues Bild machen zu können, besichtigte der Gemeinderat verschiedene Schwerpunkt. Eine Prioritätenliste, die in den nächsten Sitzungen erstellt wird, soll dann Schritt für Schritt abgearbeitet werden.

Sehr große Erntewagen

Wenig zu sanieren gibt es im Straßennetz von Söllitz. Da der Kanalbau erst vor Kurzem abgeschlossen werden konnte, sind auch die neu erstellten Straßen in einem guten Zustand. Lediglich bei der Wasserführung im Ortskern muss noch nach gebessert werden. Anders sieht es in den Flurstraßen aus. Die Erntewagen der Bauern werden immer größer und damit einher geht auch der Platzbedarf auf den Flurwegen. Der Randbewuchs mit Stauden und Bäumen verengt jedoch die Fahrbahnbreite beträchtlich. Ähnliche Verhältnisse sind auch in den Fluren von Köttlitz vorzufinden. Der Gemeinderat gelangte zu der Überzeugung, dass nur durch einen erhöhten Maschineneinsatz eine Verbesserung der Situation erzielt werden kann. Allerdings drängt die Zeit, da nur bis Ende Februar die Gehölze zurück geschnitten werden dürfen, denn dann beginnt die Brutzeit der Vögel.

Appell an Landwirte

Bürgermeister Martin Schwandner appelliert in diesem Fall an die angrenzenden Landwirte, sich an der Beseitigung des Schnittgutes zu beteiligen. Der gemeindliche Bauhof alleine kann dies nicht bewältigen.

Großer Sanierungsbedarf besteht im Ortsbereich von Köttlitz. Da werden sich die Bürger allerdings gedulden müssen, da erst die Dorferneuerung Besserung verspricht. Ähnlich marode ist auch der Pfreimdtaluferweg im Bereich der Ödmühle. Im ersten Anlauf müssen die Schlaglöcher aufgefüllt werden. Die Gemeindeverbindungsstraße nach Weinrieth weist ebenfalls Schlaglöcher auf, die eine Verkehrsgefährdung darstellen. Ebenso ist im Ortskern von Reisach eine Straßensanierung notwendig.

Bauplätze ausweisen

Die topografische Lage von Trausnitz stellt Bürger und Gemeinde immer wieder vor große Herausforderungen. Oft müssen aufwendige Stützmauern und Hangbefestigungen errichtet werden, um Straßen überhaupt sicher befahrbar zu machen. So neigt sich im Lohanger eine Stützmauer bedenklich zur Seite, die dringend erneuert werden müsste.

Die Gemeinde ist weiterhin bestrebt, Bauplätze für Bauwillige zur Verfügung zu stellen. Im Siedlungsgebiet bietet sich zwischen Ringstraße und Finkenstraße die Möglichkeit, Bauplätze auszuweisen. Die Straßenerschließung gestaltet sich allerdings sehr schwierig. Zusammen mit einem Architekturbüro soll hier ein gangbarer Weg gefunden werden.

Denkmal sanieren

Nicht zuletzt muss auch das Kriegerdenkmal in Trausnitz dringend saniert werden. Im ersten Schritt werden die angrenzenden Bäume und Sträucher entfernt, die das Mauerwerk arg in Mitleidenschaft gezogen haben. Erst im zweiten Schritt wird dann das Bauwerk in Angriff genommen. Hier sollten sich die Vereine einbringen, um durch Eigenleistung die Kosten in erträglichen Grenzen zu halten.
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