Gemeinderat auf Besichtigungstour
Bewegung auf den Baustellen

Der Ausbau der SAD 30 im Ortsbereich von Köttlitz machte eine Vollsperrung notwendig. Der Gemeinderat informierte sich über den Fortschritt der Arbeiten. Bild: bnr
Politik
Trausnitz
14.09.2016
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Nach der Zeitreise durch das Mittelalter ist die Gemeinde wieder in der Gegenwart angekommen. Vor der 32. Sitzung machte sich der Gemeinderat ein Bild vom Stand der Bauarbeiten an drei Baustellen, die den Weg in die Zukunft ebnen sollen.

Vor den Einstieg in die öffentliche Sitzung dankte Bürgermeister Martin Schwandner allen Beteiligten für ihr großartiges Mitmachen beim Spectaculum. Hat es doch wieder einmal anschaulich gezeigt, zu welch großer Leistung eine Gemeinschaft fähig ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Das positive Echo sei ein Beweis dafür, dass die Organisatoren das richtige Konzept entwickelt hatten.

Der Bürgermeister konnte dem Rat eine weitere gute Nachricht mitteilen: Der Gemeinde liegt nun der Abschlussbericht zur Konsolidierung der Finanzen aus den Jahren 2012 bis 2014 vor. Dem ist zu entnehmen, dass von einer Rückforderung der gewährten Bedarfszuweisungen abgesehen wird. Damit bleibt der Gemeindekasse eine zusätzliche Belastung erspart. Einigen konnten sich die Räte über die Art der Oberflächenentwässerung im Baugebiet Söllitz. Es wurde eine Variante gewählt, bei der keine Grunddienstbarkeit eingetragen werden muss und bei der die Kosten in einer überschaubaren Größe bleiben. Nach einer groben Schätzung schlagen die Kosten mit 60 000 Euro zu Buche.

Arbeiten in vollem Gange


Um die Oberflächenentwässerung geht es auch beim Ausbau der Kreisstraße SAD 30 innerhalb der Ortschaft Köttlitz. Hier sind die Arbeiten in vollem Gange, was zu einer Vollsperrung der Durchfahrt führte. Im Vorfeld wurde mit allen Beteiligten - sei es nun Müllabfuhr oder Schülerbeförderung - die Vorgehensweise während dieser Zeit besprochen, doch es hapert an der Umsetzung. Den "Prellbock" für die Beschwerden der Bürger müssen nun der Bürgermeister und die Verwaltung machen.

Eine weitere Baustelle im Zuge der Dorferneuerung in Trausnitz ist der Parkplatz an der Kirche. Nachdem das Gelände geebnet worden ist, zeigt sich der große Platzgewinn, der damit erreicht werden konnte. Gute Fortschritte wurden in der Neugestaltung der Hofmark erzielt. Nach dem Verlegen der Versorgungsleitungen, wird nun an der Platzgestaltung gearbeitet. Nach der Fertigstellung wird dieser Platz sicherlich ein Blickfang für den Ort. Kein Fortschritt wurde dagegen im Fall der eingestürzten Friedhofmauer erzielt. Bisher streiten sich die Beteiligten um die Schuldfrage. Sehr zum Leidwesen der Anlieger blieb der Trümmerhaufen an Ort und Stelle liegen und macht ein Durchkommen unmöglich. Sogar Pfarrer Hans Spitzhirn kann den Pfarrhof nur noch zu Fuß erreichen.

Pläne genehmigt


Bewegung kommt auch in den Bau des neuen Recyclinghofes im Anschluss an die Kläranlage. Das Gelände wird mit dem Erdaushub, der beim Ausbau der Staatsstraße 2157 von Atzenhof nach Tännesberg anfällt, aufgefüllt und eingeebnet. Die Pläne dazu wurden vom Gemeinderat genehmigt.

Eine Grundsatzentscheidung fällte der Gemeinderat über die Plakatierverordnung im Gemeindegebiet. Anders wie in vielen anderen Gemeinden soll das Anbringen von Plakaten auch künftig gebührenfrei sein. Es dürfen jedoch nur die dafür vorgesehenen Anschlagtafeln benützt werden. Verboten ist künftig das Anbringen von Plakaten an den Einrichtungen der Ortsbeleuchtung. Wiederholt wurden dabei die Masten beschädigt.
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