Interessiert an guten Wegen

Ein Auswahl von Materialien für den Ausbau der Hofmark stand zur Besichtigung. Der Gemeinderat hatte die Qual der Wahl. Bild: bnr
Politik
Trausnitz
20.05.2016
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Zu einer kontroversen Diskussion führte ein Ortstermin des Gemeinderates in der Söllitzer Flur. Dabei ging es um die Frage: Sind landwirtschaftliche Flurwege mit öffentlichen Gemeindestraßen gleichzusetzen? Die Antwort blieb offen.

Auslöser war ein Antrag vom Gemeinderat Hans Müller, der die Sanierung eines Flurweges im Bereich Mitterfeld zur Beratung stellte. In einem stark abschüssigen Wegbereich haben sich größere Schlaglöcher gebildet, so dass er auf einer Länge von 300 Metern neu geteert werden sollte. Der Antrag wurde von Zweitem Bürgermeister Josef Prechtl unterstützt, der ebenso wie Müller als Vollerwerbslandwirt gute Flurwege zu schätzen weiß. Für Dritten Bürgermeister Reinhard Jäckel ist diese Maßnahme angesichts maroder Gemeindestraßen eine "Luxussanierung". "In anderen Bereichen wäre das Geld besser investiert", meinte er. Da eine Sanierung erst im Haushalt des nächsten Jahres aufgenommen werden könnte, wurde eine Entscheidung vertagt. Einigkeit herrschte dagegen im Falle des Neuweges, der im Bereich zwischen dem oberen und unteren Scheibenweg ertüchtigt werde sollte. Hier ist der Gemeinderat von der Notwendigkeit überzeugt.
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