Kleine Gemeinde wächst und gedeiht

In der Gemeinde Trausnitz hat der Klapperstorch Überstunden gemacht. Für dieses Jahr haben sich bereits zwölf Geburten angemeldet. Das ist ein Vielfaches der Geburten der vergangenen Jahre. Die gesamte Gemeinde gratuliert den zukünftigen Eltern und freut sich auf die neuen Mitbürger. Bild: bnr
Politik
Trausnitz
25.01.2016
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Trausnitz wächst. Dazu trägt auch die Familie des Bürgermeisters bei. Das war in der Gemeinderatssitzung zu erfahren.

Das neue Jahr begann in Trausnitz mit freudigen Ereignissen und guten Nachrichten. Gleich in den ersten Januartagen wurde die Familie von Bürgermeister Martin Schwandner mit dem zweiten Kind, der Tochter Elly, beschenkt. Das gute Beispiel des Bürgermeisters macht anscheinend Schule. Bei weiteren elf Familien in der Gemeinde hat sich Nachwuchs angekündigt. Für Trausnitzer Verhältnisse ist dies ein wahrer Babyboom.

Nach zwei Geburten im vergangenen Jahr, sieben Geburten in 2014 und drei Kindern das Jahr zuvor, sind voraussichtlich zwölf Neugeborene in diesem Jahr das größte Geschenk für die Gemeinde. Und das Jahr ist noch jung. Nach diesen guten Nachrichten, die ja auch Auswirkungen auf die Zukunft der Pfreimdtal-Gemeinde haben, befasste sich der Gemeinderat mit den anstehenden Projekten, die überwiegend der Verbesserung der Infrastruktur dienen.

Die Anlieger anhören


Im Bauabschnitt II des Dorferneuerungsverfahrens in Trausnitz beginnt ab 5. Februar die Ausschreibung. Der Baubeginn ist für April geplant und mit der Fertigstellung wird bis Ende August gerechnet. Für die betroffenen Anlieger ist am 1. Februar eine Teilbürgerversammlung im Gemeindehaus vorgesehen, bei der die Planung und die anfallenden Kosten vorgestellt werden. Die Kreisstraße SAD 30, von Köttlitz nach Söllitz, wird noch in diesem Jahr in Angriff genommen. Im ersten Abschnitt erfolgt der Ausbau innerhalb der Ortschaft Köttlitz mit einem Bauvolumen von 400 000 Euro.

Zum Abschluss gebracht wird auch der Ausbau der Staatsstraße 2157 von Atzenhof nach Tännesberg. Die Restarbeiten werden als ein Abschnitt ausgeschrieben, die Arbeiten aber über drei Haushaltsjahre verteilt. Um den Breitbandausbau weiter zu forcieren, hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur ein weiteres Förderprogramm aufgelegt. Ziel ist es, die weißen Flecken, die bisher in der Planung nicht erfasst worden sind, auch mit einer flächendeckenden Verfügbarkeit zu versorgen. Im Bereich der Gemeinde Trausnitz ist davon die Ortschaft Atzenhof betroffen. Voraussetzung zum Erhalt der Fördermittel ist eine interkommunale Zusammenarbeit mit dem Landkreis, der federführend in der Planung und Ausführung ist. Einstimmig sprach sich der Gemeinderat für den Antrag auf Gewährung der Fördermittel aus.

Nichts für Windkraft


Bei der Ausweisung für Konzentrationsflächen für Windenergie sieht die Gemeinde zum jetzigen Zeitpunkt keinen Handlungsbedarf. Solange die 10-H-Regelung Bestand hat, liegt im Gemeindebereich kein geeignetes Gebiet für Windkraft. Sollte die 10-H-Regelung geändert werden, wird sich die Gemeinde zu gegebener Zeit Gedanken über eine Änderung des jetzigen Status machen.

Dem Gemeinderat lag die Festlegung der Jahresrechnung 2014 der Wasserversorgung Trausnitz zur Beratung auf dem Tisch. Demnach betrug die Bilanzsumme 389 000 Euro. Darin enthalten ist ein Defizit von 42 200 Euro, das durch die vielen Rohrbrüche entstanden ist. Da die Wasserversorgung kostendeckend arbeiten muss, werden sich die Bürger in nächster Zeit auf eine Erhöhung des Wasserpreises einstellen müssen.

Für die Prüfung der Jahresrechnung 2014 der Gemeinde Trausnitz wurden Hans Mörtl, Josef Prechtl und Hans Müller zu Prüfern bestellt.
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