Enges Band des Vertrauens

Vermischtes
Trausnitz
31.05.2016
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Seit nunmehr 30 Jahren besteht eine gelebte Patenschaft der Gemeinde Trausnitz mit der vierten Kompanie des Panzerbataillons 104 aus Pfreimd. Bei einem Appell der "Vierten" wurde das Bündnis erneuert.

Als am 18. Juli 1986 der damalige Erste Bürgermeister Willi Wittmann und der damalige Kompaniechef der Vierten, Hauptmann Georg Zimmermann, die Patenschafturkunde unterzeichneten, konnte niemand ahnen, welch enge Beziehungen sich daraus entwickeln würden. An Fronleichnam, dem traditionellen Termin für das Gartenfest der SKK Trausnitz, zogen Kommune und Bundeswehr eine positive Bilanz.

"Seit drei Jahrzehnten war das Verhältnis von Gemeinde und Kompanie stets geprägt durch gegenseitige Unterstützung, Offenheit und gegenseitiger Wertschätzung", freute sich der Kompaniechef, Hauptmann Christian Graeser, über das enge Band des Vertrauens. "Trotz weltweitem Einsatz blieb die Vierte - gerade durch die Patenschaft mit der Gemeinde - dadurch regional und in der Bevölkerung verwurzelt", unterstrich der Kompaniechef die Bedeutung der Patenschaft. In den zurückliegenden Jahren leisteten die Panzermänner der Vierten Dienst in Afghanistan, im Kosovo und in Mali.

Auch Bürgermeister Martin Schwandner sah in der Patenschaft einen mutigen und weitsichtigen Schritt, der vor 30 Jahren gemacht worden ist. Ganz besonders freute dem Bürgermeister, dass unter den zahlreichen Ehrengästen eine Reihe von Soldaten zu finden waren, die die Patenschaft entscheidend geprägt haben. Mit einem Erinnerungsgeschenk wurde Oberstleutnant Georg Zimmermann für sein Engagement gedankt.

Unter den Gästen war auch Oberst Ferdinand Münch zu finden. Beide Offiziere waren ehemalige Kompanieführer der Vierten. "Eine Patenschaft ist nur so gut, wie sie gelebt wird", erinnerte Bürgermeister Schwandner an die vielen gemeinsamen Unternehmungen der zurückliegenden Jahrzehnte. Großen Anteil an der guten Entwicklung hatten Herbert Eimer, Vorstand der Soldaten- und Kriegerkameradschaft, und Georg Blöth, der als Verbindungsmann zwischen Gemeinde und Bundeswehr alles koordinierten.

Am Jubiläumstag gab es deshalb einiges zu feiern und es wurden Erinnerungen wach. Mit einem dreifachen "Panzer Hurra" wurde die Patenschaft ein weiteres Mal besiegelt.
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