Landrat bei Politischen Nachaschermittwoch
Wie der ländliche Raum gestärkt wird

Vor einem interessierten Publikum referierte Landrat Thomas Ebeling über die aktuelle Politik beim politischen Nach-Aschermittwoch des CSU Ortsverbandes. Dabei kamen auch regionale Themen zur Sprache. Bild: bnr
Vermischtes
Trausnitz
17.02.2016
93
0

Einen informellen Streifzug durch die politischen Aktivitäten der CSU auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene machte Landrat Thomas Ebeling als Gastredner beim politischen Nach-Aschermittwoch im "Seehotel".

Ortsvorsitzender Reinhard Schwarz freute sich über die große Zahl an Zuhörern und dankte Landrat Thomas Ebeling, der sich trotz engem Terminkalender Zeit auch für einen kleinen Ortsverband genommen hat. Unter den Gästen waren JU-Kreisvorsitzende und Kreisrätin Bettina Bihler, Bürgermeister Martin Schwandner und Mitglieder benachbarter Ortsverbände. Bürgermeister Martin Schwandner warb für den ländlichen Raum. Nach seinem Empfinden komme dem ländlichen Raum für die zukünftige Entwicklung des Landes eine Schlüsselrolle zu.

Bereits beworben


Diese Meinung wurde auch von Landrat Ebeling geteilt. Wichtige Schritte dazu sind die Erschließung mit schnellen Internet und freiem WLAN. Auch die Landesregierung hat die Zeichen der Zeit erkannt und mit einem neuen Förderprogramm die weitere Erschließung angeschoben. Der Landkreis und etliche Kommunen, darunter auch Trausnitz, haben sich als erste um Fördermittel beworben. Auch im öffentlichen Nahverkehr konnte mit der Ausweitung des RVV-Gebietes ein wichtiger Schritt getan werden. "Hier sind wir mit den Verbesserungen noch nicht am Ende", versicherte der Landrat. Gute Chancen sah Ebeling auch für den Fortbestand des Krankenhauses in Oberviechtach. Die Patientenzahlen haben sich in der Vergangenheit so gut entwickelt, dass von einer Schließung keine Rede sein könne.

Derzeit 1800 Flüchtlinge


Der Redner warf auch einen Blick auf die solide Finanzpolitik des Freistaates. "Heuer kann der Freistaat das zehnjährige Jubiläum eines ausgeglichenen Haushaltes feiern, dies kommt auch den Kommunen zu gute", lobte der Landrat. "Noch nie haben die Kommunen soviel Geld bekommen wie dieses Jahr". Ein großes Plus für den Freistaat sei die geringe Arbeitslosigkeit. Insgesamt biete der Freistaat sehr gute Voraussetzungen für die künftige Entwicklung. Dies habe sich auch bei den Flüchtlingen herumgesprochen, die gerne Bayern als Ziel ihrer Flucht wählen. Der Landkreis hat rund 1800 Flüchtlinge aufgenommen und überwiegend auf die größeren Kommunen verteilt. "Bisher haben wir die Situation logistisch gemeistert und die Lage gut im Griff", freute sich der Redner. Sorge bereitet ihm die weitere Entwicklung, wenn keine Entspannung eintrete. "Zwei oder drei Flüchtlingsfamilien würden auch die Gemeinde Trausnitz nicht überfordern", zeigte sich der Landrat überzeugt.

In der Diskussion waren der Länderfinanzausgleich und die derzeitige Straßenausbausatzung beherrschende Themen. Gerade in Trausnitz belasteten die Kosten für den Straßenausbau manche Familien bis an ihre Grenzen. Diese Belastung wird als äußerst ungerecht empfunden. Auch von der geplanten Neuregelung der Straßenausbausatzung, die der Gesetzgeber in einigen Jahren verabschieden will, versprechen sich die Trausnitzer nur sehr wenig.
Weitere Beiträge zu den Themen: Ländlicher Raum (3)Nachaschermittwoch (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.