Trausnitzer Fischereiverein steht gut da
Vertrag in trockenen Tüchern

Auch in den nächsten drei Jahren steht Peter Babl an der Spitze des Fischereivereins. Unterstützt wird er von einer völlig neuen Mannschaft. Den Pokal des Vereinsmeisters nahm Johann Potsch entgegen. Unsere Aufnahme zeigt von links: Zweiten Bürgermeister Josef Prechtl, Bernhard Ponnath, Vorstand Peter Babl, Alfred Lingauer, Werner Weidl, Berrnhard Neumann, Hans Zinkl, Hermann Pressl, Hans Steffens und Vereinsmeister Johann Potsch. Bild: bnr
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Trausnitz
22.03.2016
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Im 30. Jahr seines Bestehens steht der Fischereiverein so gut da wie noch nie: der Pachtvertrag für das Gewässer ist bis 2030 in trockenen Tüchern.

Trotz dieser besten Voraussetzung übte Vorsitzender Peter Babl in der Jahreshauptversammlung harsche Kritik an der Mitarbeit der Mitglieder. Die allgemeine Vereinsmüdigkeit greift auch im Fischereiverein um sich. Von den über 500 Mitgliedern fanden gerade einmal 59 den Weg ins "Landhaus" Pröls, obwohl Neuwahlen auf der Tagesordnung standen. Dieses Desinteresse setze sich auch in der Vereinsarbeit fort. "Wenn Arbeiten anstehen, fühlen sich höchstens zehn Mitglieder angesprochen. Der Rest glänzt durch Abwesenheit", klagt der Vorsitzende. "Dabei sollten alle zusammen helfen, um die enormen Belastungen des Vereins zu stemmen".

Schwarze Schafe


Ein weiteres Übel sei das satzungswidrige Fischen einiger Vereinsmitglieder. Ohne das Schonmaß und die erlaubte Anzahl der Fische zu beachten, werde alles gefangen, was an den Haken gehe. Selbst polizeiliche Anzeigen und der Vereinsausschluss würden diese schwarzen Schafe nicht von ihrem Treiben abhalten.

Gewässerwart Josef Winkelmann erwartet im nächsten Jahr eine besonders hohe Population im Stausee. Durch die Reparaturarbeiten im Kraftwerk wurde längere Zeit nicht gepumpt. Die Fische konnten ungestört ablaichen. Jetzt sind überall die großen Schwärme an Jungfischen zu sehen. Der Gewässerwart vermisst die ordentliche Rückmeldung der Fangergebnisse. Nur dies erlaube einen Rückschluss auf den Fischbestand und gebe Hinweise für einen Neubesatz.

Positiv viel auch der Bericht des Jugendwartes Andreas Bodensteiner aus. Die 41 Jungfischer beteiligten sich an fünf Jugendfischen. Besonders beliebt ist das Gemeinschaftsfischen mit den benachbarten Vereinen. Wegen der Erkrankung der Kassenwartin Elke Brenner, muss die Kassenrevision zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Auch die Neufassung der Vereinssatzung erfordert die Zustimmung der Mitglieder. Zu beiden Punkten wird eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Der Zeitpunkt steht noch nicht fest.

Pokal für Johann Potsch


Der Versammlung lag ein Antrag vor, den Gewässerabschnitt III - von der Staumauer bis Bogenbrücke - von Januar bis April für das Angeln zu sperren. Dieser Antrag fand keine Mehrheit. In der Jahreshauptversammlung wurde auch der neue Vereinsmeister bekannt gegeben. In diesem Jahr konnte Johann Potsch den Meisterpokal entgegennehmen.

Die anstehenden Neuwahlen leitete Zweiter Bürgermeister Josef Prechtl. Außer dem Amt des Vorsitzenden wurden alle Posten mit neuen Kandidaten besetzt.

Das Wahlergebnis lautet: Erster Vorsitzender Peter Babl; zweite Vorsitzende Elke Brenner; erster Kassenwart Hans Steffens; zweiter Kassenwart Franz Hofmann; erster Schriftführer Michael Jäger; zweiter Schriftführer Bernhard Ponnath. Als Beisitzer wurden gewählt: Werner Weidl, Alfred Lingauer, Bernhard Neumann, Hermann Pressl und Hans Zinkl. Kassenprüfer sind Dieter Babl und Josef Eger.
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