Kolpingsfamilie Ursensollen besucht Synagoge der israelitischen Kultusgemeinde in Amberg
Rabbiner wird bei zahlreichen Fragen des Publikums nicht müde

Freizeit
Ursensollen
23.05.2016
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Mitglieder und Freunde der Kolpingsfamilie Ursensollen besuchten die Synagoge der israelitischen Kultusgemeinde in Amberg. Rabbiner Dr. Elias Dray erzählte von der Grundlage ihres Glaubens den fünf Büchern Moses, der Thora. Dann ging er auf die Feste ein: Das Neujahrsfest (Rosch Haschana); das Buß- und Vergebungsfest (Jom Kippur); das Wallfahrtsfest (Pessach), das an den Exodus erinnert; das Laubhüttenfest (Sukkot), das der 40-jährigen Wanderung durch die Wüste gedenkt. Für alle Juden ist wöchentlich der Sabbat (Ruhetag) ein Festtag mit Gottesdienst und Gebet in der Familie. Danach wurde der Rabbiner nicht müde, die vielen Fragen der Besucher zu beantworten, wie etwa: Ablauf eines Gottesdienstes? Zehn Männer für einen Gottesdienst notwendig? Tägliche Gebetszeiten eines Juden? Beispiel eines Gebetes in hebräischer Sprache? Einrichtung der Synagoge? Trennung von Männern und Frauen in der Synagoge? Eingliederung der zwölfjährigen Mädchen und der 13-jährigen Jungen in die Gemeinde? Religionsunterricht der Kinder ab vier Jahren? Kopfbedeckung der Männer? Koschere Speisen? Anerkennung Jesu als Prophet - Warten auf den Erlöser? Die Besucher bekamen in eineinhalb Stunden Einblick und Achtung vor dem Glauben der israelitischen Gemeinde, die durch Einwanderer aus dem Osten zugenommen hat. Bild: hfz

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