Hohenkemnather Open Air
Na also: Diesmal ohne Regen

Volle Hütte am Hohenkemnather Dorfplatz: Zum Open Air kamen Hunderte Besucher, um sich bei bestem Wetter von Austria 7, Burning Head und Devils Dime unterhalten zu lassen.
Kultur
Ursensollen
29.05.2016
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Hohenkemnath rockt: Zunge raus, die Pommesgabel gezeigt - und ab geht's bei Devils-Dime-Gitarrist Christopher Knauer.

Endlich wieder Sonnenschein! Nach fünf Jahren Regen in Folge beim Hohenkemnather Open Air zeigte sich das Wetter in diesem Jahr gnädig. Und prompt wären die Zuschauer zur Halbzeit fast wirklich auf dem Trockenen gesessen.

Hohenkemnath. Kurz vor dem Beginn um 19 Uhr trieb ein kurzer Regenschauer Cheforganisator Hermann Knauer wieder einmal Sorgenfalten auf die Stirn. Doch die sollten dann die einzigen an diesem Abend bleiben. Knauer und seine Mitstreiter von der ausrichteten KSK/RK Hohenkemnath-Erlheim konnten sich am Ende über Hunderte Besucher freuen. Pünktlich zum Schluss um 1 Uhr nachts war er vollends zufrieden: "Das war heut' endlich wieder eine gelungene Veranstaltung. Ich denke, wir haben wieder alles richtig gemacht, bei so einem großen Besucherzuspruch."

Sonne von Austria 7


Mit einem bunten Musikmix auf dem Dorfplatz waren die Gäste bestens unterhalten. RK-Vorsitzender Manfred Rösl und Ehrenvorsitzender Franz Stiegler leisteten am Grill Akkordarbeit: "So viel Bratwürste wie heute haben wir schon lange nicht mehr unters Volk gebracht", stellte Rösl grinsend fest. Hans Feldmann am Ausschank wusste zum Schluss auch nicht mehr, wohin mit den leeren Getränkekisten. Dafür war der zu Beginn proppevolle Kühlanhänger bis auf Restbestände geleert. "Gut war, dass wir mit Leni Trettenbach jemanden im Dorf haben, bei dem man schnell immer was nachfordern kann", meinte er dazu, dass bereits nach der Hälfte der Veranstaltung die ersten Getränke nachgeliefert werden mussten.



Sänger Jürgen Scharfberger griff zur Eröffnung des gut zweistündigen Auftritts von Austria 7 auch das Wetter auf: "Als wir vor drei Jahren das letzte Mal hier gespielt haben, stand beim Bericht als Überschrift in der Zeitung: Austria 7 bringt den Regen mit. Heuer will ich lesen, Austria 7 sorgte für heiter Sonnenschein." Genau so war es dann auch. Die sieben Vollblutmusiker ließen mit ihrem Mix bekannter österreichischer Lieder beste Partystimmung auf dem Dorfplatz aufkommen und erhielten dafür viel Beifall. Genauso wie Burning Head, die danach die musikalische Regie übernahmen.

Die Schülerband, bis auf den Bassisten alle aus Hohenkemnath, boten einen harten Mix rockiger Klassiker wie Harvester of Sorrow oder Smoke on the Water. Als Überraschung hatten sie auch ihre erste Eigenkomposition am Start. Sänger Ferdinand Stich zeigte sich ganz cool vor dem gut einstündigen Auftritt: "Nervös bin ich nicht mehr. Wir haben ja mittlerweile bereits einige Auftritte hinter uns gebracht. Aber Hohenkemnath ist halt mal ein Heimspiel - und das dann noch vor so vielen Leuten."

Pünktlich heißt pünktlich


Diesen besonderen Gig meisterten sie mit Bravour, genauso wie abschließend Devils Dime. Die Band der ersten Stunde beim Hohenkemnather Open Airs bot auch in diesem Jahr wieder einen Top-Auftritt. Die Jungs und Sängerin Kathi Wiesner trafen mit ihrem Mix aus Rock-Klassikern, Metal-Balladen und harten Stücken den Nerv des um die späte Uhrzeit noch verbliebenen Publikums. Und das hätte gerne noch zwei, drei mehr Zugaben gehört. Die hätten Devils Dime gerne auch gegeben, wenn ihnen da nicht das - wie vorab offiziell bekanntgegebene - Veranstaltungsende pünktlich um 1 Uhr einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Wer danach noch mehr wollte, muss nun also bis nächstes Jahr warten - bis zum letzten Freitag im Mai. Dann, bei der neunten Auflage des Open Airs, sind auch Devils Dime wieder in Hohenkemnath auf dem Dorfplatz.
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