Artenschutz ein Gartler-Thema

Lokales
Ursensollen
06.11.2015
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Hier sollen Vögel und Fledermäuse einziehen: Aus dem alten Umspannturm von Hohenkemnath ist ein Artenschutzturm geworden. Dieses Projekt war Thema bei der Hauptversammlung des Ursensollener Obst- und Gartenbauvereins.

Im Gasthaus Reif zog der Verein Jahresbilanz. Zunächst aber informierte Thilo Wiesent über den Bau des Artenschutzturms im August. Der alte Stromumspannturm am Ortsausgang von Hohenkemnath ist dabei umgestaltet worden - unter Regie des Amts für Landwirtschaftliche Entwicklung, der Gemeinde und des OGV. Zwei örtliche Firmen (Sperber und Kuhn) erledigten die Maurerarbeiten und renovierten das Dach.

15 Jugendliche aus fünf Ländern wohnten im August für drei Wochen in der Schule und halfen bei den Arbeiten unentgeltlich mit. Sie unterstützten auch Edi Ströhl, der in seiner Garage alle innenliegenden Vogelnester und die Mauerseglerkästen zimmerte. Arthur Wiesmet und Thilo Wiesent waren zwei wichtige Ratgeber bei diesem Projekt. Ihr Fachwissen war notwendig: Nur wenn die Nistkästen die richtige Größe, Form und Anordnung haben, ziehen auch tatsächlich Vögel und Fledermäuse in den neuen Turm ein. Wiesent ergänzte seinen Vortrag mit Bildern heimischer Vogelarten - von denen die Mitglieder einige auch sofort erkannten.

In ihrem Jahresrückblick erinnerte Vorsitzende Annette Wenkmann an viele Aktivitäten, angefangen vom Gärtnerei-Besuch bis zur Teilnahme am Wettbewerb "Unser Friedhof - ein Ort der Würde und Kultur" sowie am Ferienprogramm. Zahlreichen Jubilaren gratulierte Wenkmann zum Geburtstag. Zwei Termine stehen noch aus: Die Fahrt zum Christkindlmarkt nach St. Engelmar in Kooperation mit dem Seniorenprogramm und der Adventmarkt in Ursensollen.

Das Kassenbuch wurde zur Einsicht aufgelegt. Geprüft hatten es Ute Stiegler und Anni Lehmeier, die Kassenführerin Maria Hummel einwandfreie Arbeit bescheinigten. Dann rückten langjährige Mitglieder in den Blickpunkt: Für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt wurde Betti Rindfleisch, für 45 Jahre Ursula Frenzl. Anerkennung für 25 Jahre galt Erika Schuhmann, Anna Wendl jr. und Siglinde Kieser.

Die Obstpresse ist nach den Worten der Vorsitzenden heuer wieder sehr gut gelaufen. Für die Arbeit dort zollte sie Maria Hummel, Betty Lehmeier und Egid Ströhl Anerkennung mit einem Blumenstock. Den Blumenschmuck an den und vor den Häusern der Mitglieder würdigte die Vorsitzende ebenfalls - umso mehr, als die Pracht in einem langen und heißen Sommer besonders viel Gieß-Pflege gebraucht habe. Jedes anwesende Mitglied durfte dafür einen Blumenstock mitnehmen.
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