Chorgesang mit ganz viel Gefühl

Der Chor Profeel beschenkte im Kubus Ursensollen sich selbst und das Publikum zum zehnjährigen Bestehen mit einem klasse Konzertabend. Bild: hfz
Lokales
Ursensollen
14.10.2015
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Eine bunte Mischung aus Liedern und Überraschungsgästen war angekündigt und die Zuschauer warteten bereits vor Einlass im Atrium auf den Beginn des Abends. Der Grund: Der Chor Profeel feierte im Kubus Ursensollen sein langjähriges Bestehen mit einem starken Konzert.

Mit dem Lied "Vü schöner is des G'fühl" eröffneten die 22 Sängerinnen um Chorleiterin Josefa Rauch den Abend. Sie verstanden es dem Publikum zu vermitteln, wie schön dieses Gefühl sein kann auf der Bühne zu stehen und die zu singenden Lieder in sich zu spüren.

Name doppeldeutig

Tobias Thumann führte gekonnt durch den Abend und zeichnete dabei einen kurzen Umriss über zehn Jahre Chorgeschichte. So erfuhren die gespannten Zuschauer, dass der Name der Gruppe durchaus gewollt seine Doppeldeutigkeit besitzt - nämlich mit Gefühl zu singen, dabei aber auch Profil zu zeigen.

Dieses Profeel-Gefühl zauberten dann die hoch motivierten Sängerinnen mit Lieblingsliedern wie Love und Hallelujah aus ihrem Hochzeitsrepertoire auf die Bühne.

Die Musical-Darstellerin Rebecca Brinkmann, die den Chor durch das Projekt "Die Mondnacht" kennenlernte, entführte das Publikum mit klarer Stimme auf eine Reise mit dem Wind im Stück "Wann trägt der Wind mich fort". Vom Moderator war zu erfahren auf welche Weise der Chor durch Kerstin Dechant und Josefa Rauch gegründet wurde, welche Ausflüge und Auftritte er bestritten hat und dass man durchaus immer in Bewegung blieb und den ein oder anderen verabschieden musste und neue Gesichter dazugewann.

Abschied und Hoffnung

Das Gefühl vom traurigen Abschied aber auch von Hoffnung legte der Chor in die beiden Lieder "Großvater" und "Into the west". Daran schloss sich eine umfangreiche und durchaus witzige, mit Musik untermalte Bilderrückschau an. In der Pause und vor Beginn heizten D'Hoglbouchan mit zünftigem bayrischen Liedgut ein. Die Kolpingfamilie Ursensollen sorgte mit Häppchen und Getränken für Verpflegung, bevor es mit Liedern aus dem Chorprojekt Der ewige Kreis in die zweite Runde ging.

Hierbei erhielt die Gruppe männliche Unterstützung von Johannes und Konrad Spindler, Manfred Scharf und Wolfgang Biehler, die sich mutig und stimmlich selbstbewusst unter die 22 Frauen mischten.

So bekamen die vielen Zuhörer mit enormen Gesamtvolumen einstudierte Lieder wie "Mamma mia", "We are the world" und "Let the sun shine" präsentiert. Tom Henze - ebenfalls Musical-Darsteller - überzeugte dabei mit kräftiger Tenorstimme und im Duett mit Josefa Rauch mit einer "Überdosis G'fühl".

Ein Glanzpunkt

Einen absoluten Glanzpunkt setzten Gerhard Presl vom Act-Center Nürnberg und Rebecca Brinkmann mit dem Song "Wenn ich tanzen will" aus dem Musical Elisabeth. Alles in allem, ein rundum gelungener Abend der mit dem bekannten Abba-Song "Thank you fort he music" beschwingt zu Ende ging.
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