Das Wetter passte beim
Richtheimer räumen richtig ab

Lokales
Ursensollen
02.10.2014
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41. Internationalen Volkswandertag rund um Ursen-sollen. Der morgendliche Nebel löste sich rasch auf, dann herrschte an beiden Wandertagen strahlender Sonnenschein. Gespannt waren alle, welche Gruppe den als Preis gestifteten Bauernschinken gewinnt.

(pj) Dem Alltag entfliehen, Kraft tanken und Ausspannen in den herbstlichen Jurawäldern - das war auch diesmal das Motto des Internationalen Wandertages rund um Ursensollen. Start und Ziel war die Aula der Mittelschule. Alle drei Strecken (drei, fünf und elf Kilometer lang) führten zur alten Bahntrasse und zur "Hoibruck". Die Organisation lag in den Händen von Johann Augsberger und Reinhold Breunig.

Bereits bei den Klärteichen machte die kurze Strecke kehrt und führte die nicht so geübten Wanderer über die Bahntrasse und den Talweg zurück zur Schule. Die beiden anderen Wege trennten sich bei der Hoibrücke. Während die kürzere Route nach einem Anstieg auf die Brücke führte, diese überquerte und auf der alten Bahntrasse den Weg zum Ziel einschlug, unterquerte die längere Route das 18 Meter hohe und 82 Meter lange Bauwerk und brachte die Wanderer zur Verpflegungs- und Stempelstelle in der Ortschaft Allmannsfeld. Nach einer Stärkung ging es weiter bergauf in ein Waldstück und nach einer Schleife wieder auf die Bahntrasse, von dort aus dieses Mal über die Hoibrücke wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Die Aula war bei der Siegerehrung voll besetzt, als Wanderchef Johann Augsberger die Teilnehmer und Ehrengäste begrüßte. Dann wurden die von Schirmherr Konrad Reif geräucherten Bauernschinken in die Aula getragen. Die fünf stärksten auswärtigen Gruppen bekamen einen Preis.

Den größten Schinken eroberten die Titelverteidiger aus Richtheim. Dahinter rangierten die Wanderer aus Schwarzhofen, Amberg, Winkelhaid und Demling. Ebenfalls mit Geräuchertem bedacht wurden die Ortsvereine DJK, KSK-RK, DJK-FV und der Schäferhunde-Verein. Von den 68 teilnehmenden Clubs hatten 60 mehr als 30 Wanderer gemeldet.

Noch lange saßen die Gäste beisammen, erfreuten sich an der Musik des Alleinunterhalters Toni Reindl und stärkten sich mit den reichhaltig angebotenen Speisen, vor allem den Bauernbrotzeiten.
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