Die Hubertus-Schützen stellen nach 46 Jahren wieder den Würdenträger
Gaukönig aus Ursensollen

Lokales
Ursensollen
07.11.2015
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Zu Ehren des Schutzpatrons der Jagd, von dem er auch seinen Namen hat, feierte der Schützenverein Hubertus in der St.- Vitus-Kirche eine Hubertusmesse mit Pater Alfred Lindner vom Kloster Ensdorf. Die Mitglieder hatten den Altar waidmännisch, mit Hirschgeweih und Kreuz, hergerichtet.

Einen besonderen Rahmen erhielt der Gottesdienst durch den Sulzbacher Zweigesang, die Sänger Erika Haberberger und Konrad Stauber und die Sulzbacher Stubenmusik, schon seit vielen Jahren Stammgast.

Nach der Messe genossen rund 70 Schützen im Vereinslokal ein Wildessen. Sportleiter und Jagdpächter Armin Nold hatte mit seinen Jägern ein Wildschwein gestiftet, das Vereinswirt Konrad Reif auftischte.

Beim Königsschießen des Gaues Pegnitzgrund in Benzendorf war Hubertus-Schütze Johann Strobl mit einem 31,3-Teiler ein Glücksschuss gelungen. Beim Gauehrenabend in Heuchlingen wurde dem neuen Gaukönig dafür die schwere Königskette umgehängt und eine Ehrenscheibe überreicht. 1969 hatten die Ursensollener schon einmal einen Gaukönig: Ferdinand Sperber, der zur Freude von Schützenmeister Alfred Stang beim Wildessen teilnahm. Beim damaligen Gauschießen in Dietershofen holte sich Sperber mit einem 45-Teiler den Titel. Der Ursensollener Schützenverein war erst 1963 aus dem OSB aus- und dem BSSB Gau Pegnitzgrund beigetreten. Schützenmeister Alfred Stang erwähnte, dass der Verein 46 Jahre gebraucht habe, um wieder einen Gaukönig vorweisen zu können.
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